Bau von Nistkästen mit dem Mönchberger Förster.

Nistkästen helfen unseren Vögeln im Wald einen geeigneten Brutplatz zu finden. Natürlich wollten die Schüler der 4. Klassen dem Förster dabei helfen möglichst viele solcher Kästen zu bauen.

Herr Karl, der Förster von Mönchberg, besorgte für jeden Schüler einen Bausatz für einen Nistkasten. Darin waren alle nötigen Materialen vorgefertigt und gut vorbereitet enthalten, sogar der Holzhammer wurde mitgeliefert.

Nach einer kurzen Vorstellung und Einweisung durfte sich jedes Kind in eine nummerierte Liste eintragen, damit Herr Karl danach auch nachvollziehen kann welcher Schüler welchen Nistkasten gebaut hat. Denn das Projekt soll noch weitergehen.

Mit Eifer und Sorgfalt wurden die Dübel angeleimt und in die passenden Löcher gehämmert. Die Wände aufgesteckt, die natürlich vorher mit Leim bestrichen wurden. Zum Schluss musste nur noch das Dach befestigt werden. Im Nu waren durch die fachkundige Anleitung und Hilfe von Herrn Karl, Frau Hein und den Praktikanten Simon Heinrich und Richy Zweigler Nistkästen fertig. Mit einem Brennkolben durfte jeder Schüler und jede Schülerin die vergebene Nummer und den eigenen Namen einbrennen. Herr Karl tackerte anschließend noch ein Stück Dachpappe auf das Dach, damit der Nistkasten auch lange Wind und Wetter standhält.

Stolz waren die Kinder auf ihr Werk und bedankten sich bei Herrn Karl für die tolle Idee die mit dem Bau noch nicht abgeschlossen ist, sondern noch weitergeführt wird.

 

Hilft Vorlesen beim Lesenlernen?

Am 31. 1. 19 machte die Klasse 4a zum Vorlesen eine Umfrage. Diese brachte folgende Ergebnisse:

- 7 von 17 Kindern gaben an, dass sie mindestens zweimal pro Woche vorgelesen bekommen.

- Auf die Frage, welche Person in der Familie manchmal vorliest, nannten die 17 Kinder:

  •    Mama  8mal     
  •    Papa  5mal    
  •    Oma  4mal   
  •    Opa    1mal
  •    Schwester  1mal   
  •    Bruder 1mal   
  •    Neffe 1mal

Im Artikel des Main-Echo vom 23. 1. 19 wurde die Frage eindeutig mit ja beantwortet. Eine Studie der Stiftung Lesen, für die 500 Kinder und 500 Eltern befragt wurden, ergab, dass Kinder weniger Lesefrust erleben, wenn sie vorgelesen bekommen.

Lesen ist ein hochkomplexer Vorgang und 15 Min. Vorlesezeit bringt sehr viel. Auch Väter sollen vorlesen.

Kinder der Klasse 4a schrieben zum Thema:

Lesen und ich

Wenn ich laut lese, holpere ich und verwechsle oder lasse Wörter aus. Trotzdem macht mir das Lesen einfach Spaß. Es ist interessant, schön und lehrreich. Man kann

  • eine Reise machen
  • sich fühlen, als wäre man in dem Buch
  • sich frei fühlen
  • sich entspannen
  • einfach abschalten                                   

sich einfach nur auf das Buch konzentrieren.   (Greta)

Mir macht Lesen Spaß. Ich mag gerne lesen. Ich lese momentan „Die drei ???“ Meine Mama liest mir manchmal vor. Ich denke mit Lesen, kann man viel lernen.   (Allessandro)

Ich finde Lesen cool. Es macht Spaß und ist sehr spannend. Das Buch, das ich jetzt lese, heißt „Jagd nach dem Ball“. Ich habe schon 5 Taschenbücher durchgelesen, zwei dicke und drei dicke. Ich kann abschalten und entspannen. Ich lese gerne in meinem Bett.   (Erik A.)

Ich lese sehr gerne „Gregs Tagebücher“ und „Flätscher“ und Donald Duck Comics. Gerne lese ich unter meiner neuen Leselampe. Meine Mama liest mir zur Abwechslung manchmal etwas vor. Mein Bruder und meine Mama lesen gerne mit ihrem Tolino.   (Marco)

Ich finde Lesen toll. Ich lese, wenn mir langweilig ist oder keiner mit mir spielen kann. Ich begann mit 6 Jahren zu lesen und übte mit Mama, die mir die Buchstaben vorsagte. Ich lerne neue Wörter kennen und kann gut vorlesen. Was ich gar nicht toll finde ist, dass manche Kinder nicht zur Schule gehen können und deshalb nicht das Lesen lernen können. Gerne lese ich im Bett oder auf dem Sofa. Zur Zeit lese ich „Rosi, das Einhorn“.      (Suada)

Ich finde Lesen toll, weil man so viel erleben und in eine andere Welt eintauchen kann. Diese Zeiten genieße ich und entspanne einfach. Im Moment lese ich „Das magische Baumhaus“. Von dieser Reihe gibt es 41 Bände. Ich lese mittags auf dem Sofa mindestens 15 Minuten und mehrmals in der Woche. Ich denke mir gerne auch selbst Geschichten aus, schreibe sie auf und lese sie meiner Familie vor. Sie sind kurz, eine Minute lang, oder lang, 5 Minuten lang. Ich freue mich sehr, dass ich gut lesen kann.   (Nils)                                                                             

Ich finde Lesen macht Spaß und ich lese auch gerne, am liebsten in meinem Bett. Gerne lese ich laut vor. Wenn man liest, kann man mehr erfahren. Zur Zeit lese ich „Sternenschweif – Zauberhafte Freundschaft.“ Ich lese mindestens 30 Minuten am Tag.   (Joude)

Das Schöne am Lesen ist für mich:

  • ich kann in eine andere Welt eintauchen
  • ich kann mich entspannen und abschalten
  • es hilft mir beim Rechtschreiben
  • die Zeit geht schnell vorbei
  • ich vergesse dann alles
  • ich finde es spannend, weil ich ja nie weiß, was als Nächstes passiert

Am liebsten lese ich in meiner Kuschelecke neben meinem Bett oder im Bett, eigentlich jeden Nachmittag und abends vor dem Einschlafen. Zur  Zeit lese ich „Conni, das Kleeblatt und das Waldcamp“ oder Fantasy-Bücher wie z. B. „Die Schule der magischen Tiere“. Ich gehe auch gerne in die Mönchberger Bücherei. Manchmal lese ich meiner kleinen Schwester Geschichten vor.                   An alle: „Lesen ist etwas sehr, sehr Schönes“   (Antonia)

Mein Lieblingsbuch ist zur Zeit „Lotta – Kein Drama ohne Lama“. Das Buch ist sehr spannend. Wenn ich lese, komme ich immer in meine Fantasie zurück. Es geht um ein Mädchen namens Lotta. Sie fährt ins Schullandheim nach Österreich. Das Buch finde ich sooo cool, dass ich nicht aufhören kann zu lesen. Ich habe es schon 4mal durchgelesen. Ich lese sehr gerne.   (Ariana)

Ich liebe Lesen. Lesen ist Kino im Kopf. Mein Bruder liest auch viel. Man fühlt sich, als ob man die Geschichte miterlebt. Ich sehe die Menschen, die in der Geschichte vorkommen, vor mir.   (Matilda)

Ich lese gerne „Gregs Tagebuch“ und bin beim 3. Band. Ich lese gerne, wenn mir langweilig ist, denn dann geht die Zeit wie im Flug vorbei. Beim Lesen meine ich, ich bin in der Geschichte mittendrin. Meistens lese ich abends im Bett. Dort ist es gemütlich.   (Phil)

Morgens fange ich an, Witze in  meinem Witzebuch durchzulesen. Beim Lesen vergesse ich alles, was in diesem Raum passiert. Die Zeit geht immer sehr schnell herum. In der Schule gefällt es mir zu lesen, denn da kann ich von den anderen Fächern abschalten. Mittags lese ich in meinen „Lustigen Taschenbüchern – Donald Duck und Micky Maus“. Mir gefallen die Geschichten von Donald und Tick, Trick und Track, weil dem armen Donald immer lustige Missgeschicke passieren. Ich finde es schön, dass ich gut lesen kann.   (Milan)

Ich mag das Lesen. Dabei habe ich Gedanken. Manchmal ist es spannend. Ich lese zur Zeit „Gregs Tagebuch“.   (Anastasija)                

Ich lese eigentlich nicht so gerne. Lieber lasse ich mir etwas vorlesen. Dabei kann ich gut entspannen. Mit meiner Mutter muss ich fast jeden Tag 15 bis 20 Minuten das laute Vorlesen üben. Am liebsten lese ich da „Gregs Tagebuch“. Davon habe ich schon alle 13 Bände gelesen. Diese Bücher waren sehr lustig. Montags, wenn meine Oma aus Eichenbühl da ist, liest sie meiner Schwester und mir immer aus Büchern vor, die sie aus der Bücherei ausgeliehen hat. Wenn es abends nicht zu spät ist, liest uns meine Mutter noch etwas vor. Sie hat uns schon alle Bücher von Harry Potter vorgelesen. Diese Bücher gefielen mir. Ich fand sie sehr spannend.   (Erik H.)                        

Lesen ist für mich langweilig, weil die Bücher nicht in meiner Sprache sind.   (Giulia)

Ich lese meistens so gegen 19 Uhr bis 19:30 Uhr in meinem Bett. Zur Zeit lese ich „Tombquest – Die Schatzjäger“. Das Buch ist spannend und interessant.   (Collin)

 

 

 

 

Pflanzenverkauf

Beim Pflanzenverkauf zum Valentinstag am 7. Februar 2019 kamen 150€ zusammen. Die Klasse 4a mit ihrer Lehrerin Frau Mohr freut sich über das gute Geschäft im Schulhaus. Der Erlös geht in diesem Jahr passend zum Volksbegehren "Rettet die Bienen" an den Landesbund für Vogelschutz (LBV).

 

Ein interessanter Vormittag mit dem Bürgermeister im Rathaus

Gleich am ersten Schultag nach den Weihnachtsferien, am 07. Januar 2019, ging  unsere Klasse 4a zum Rathaus in Mönchberg. Dort begrüßte uns Bürgermeister Thomas Zöller. Er führte uns im ganzen Gebäude herum, zeigte uns die einzelnen Bereiche und Büros und wo die verschiedenen Ämter und die Kämmerei sind. Wir durften den Sachbearbeitern Fragen stellen und sie beantworteten sie uns. Der Bürgermeister selbst erklärte uns, dass im Rathaus früher die Schule war und er erzählte uns, ab wann er Leuten persönlich zum Geburtstag gratuliert und Geschenke verteilt. Danach gingen wir in den Trauungssaal im alten Rathaus gegenüber. Dort bekamen wir eine Kleinigkeit zu essen und etwas zu trinken. Schließlich interviewten wir Herrn Zöller mit Fragen, die wir uns selbst ausgedacht hatten. Er beantwortete sie alle sehr genau und geduldig. Wir erfuhren z.B., dass er schon seit dem 01.05.2008 Bürgermeister ist und auch weiterhin Bürgermeister bleiben möchte.

Dann gingen wir zum Sitzungssaal, anschließend durften wir noch ins Museum. Dort läuteten wir sogar mit der alten Rathausglocke. Zum Abschluss sahen wir das Gefängnis.

Der Ausflug hat allen gut gefallen. Er war sehr interessant und lehrreich.

(Matilda, Milan, Greta, Nils, Suada, Erik H., Antonia)

Lesewoche in der 4b

Frau Nodes liest.

Frühling in der Klasse 1a

In den letzten Wochen vor Ostern haben wir uns in Deutsch und HSU mit dem Thema Frühling beschäftigt. Wir lernten z.B. die Frühblüher kennen und von Christine Nöstlinger lasen wir den Text „Frühling“. Den Frühling kann man momentan mit allen Sinnen erfahren!

Hier einige unserer eigenen Texte in Anlehnung an Frau Nöstlinger:

Frühling -  von Medina

Eines Morgens ist der Frühling da.

Die Mama riecht den Frühling, weil sie Blumen bekommt.

Der Papa sieht den Frühling, weil die Vögel neben ihm auf dem Fensterbrett sitzen und Körner essen.

Der Opa hört ihn, weil die Vögel zwitschern.

Oma und ich fühlen den Frühling an den warmen Sonnenstrahlen.

Mir schmeckt ein Eis.

 

Frühling – von Lilly

Eines Morgens ist der Frühling da.

Mein Papa riecht den Frühling. Er riecht die frische Natur.

Ich sehe den Frühling an den Tulpen und anderen Blumen.

Mein Bruder Alexander hört den Frühling, weil die Rasenmäher mähen.

Meine Mama fühlt den Frühling, weil die Sonne auf ihr Gesicht scheint.

Ich schmecke den Frühling, weil ich Eis esse.

  

Frühling – von Lenn

Eines Morgens ist der Frühling da.

Pit riecht im Frühling die warme Luft.

Papa sieht einen Schmetterling.

Oma hört den Frühling. Die Vögel zwitschern.

Opa fühlt den Frühling. Die Sonne strahlt.

Mama schmeckt den Frühling. Sie isst ein Eis.

 

Frühling – von Milena

Eines Morgens ist der Frühling da.

Oma riecht den Frühling an dem schönen Frühlingsduft.

Mama sieht den Frühling an den Blumen.

Papa hört den Frühling. Die Bienen summen.

Opa fühlt den Frühling an der Sonne.

Milena schmeckt ein Osterei mit bunten Tupfen.

 

Frühling – von Luna-Jolie

Eines Morgens ist der Frühling da.

Oma riecht den Frühling, weil die Blumen duften.

Papa sieht den Frühling, weil die Schmetterlinge fliegen.

Mama fühlt den Frühling, weil die Sonne scheint.

Meine Schwester schmeckt den Frühling am Eis.

 

Frühling – von Elias

Eines Morgens ist der Frühling da.

Lucas riecht den Frühling in der Luft.

Papa sieht den Frühling im Garten.

Mama hört den Frühling. Vögel singen auf dem Dach.

Opa fühlt den Frühling an den Blumen.

Oma schmeckt den Frühling. Sie isst ein Eis.

 

Frühling – von Alya

Eines Morgens ist der Frühling da.

Mama riecht die Blumen.

Papa sieht die Sonne.

Mama hört die Vögelchen.

Papa fühlt die warme Sonne.

Mama schmeckt das Eis.

 

Als wir schließlich mit Frau Hein am letzten Schultag die Osterkörbchen suchten, mussten wir genau hinschauen…und geschmeckt hat der Inhalt der Körbchen auch sehr lecker!



Bau von Nistkästen mit dem Mönchberger Förster.

Nistkästen helfen unseren Vögeln im Wald einen geeigneten Brutplatz zu finden. Natürlich wollten die Schüler der 4. Klassen dem Förster dabei helfen möglichst viele solcher Kästen zu bauen.

Herr Karl, der Förster von Mönchberg, besorgte für jeden Schüler einen Bausatz für einen Nistkasten. Darin waren alle nötigen Materialen vorgefertigt und gut vorbereitet enthalten, sogar der Holzhammer wurde mitgeliefert.

Nach einer kurzen Vorstellung und Einweisung durfte sich jedes Kind in eine nummerierte Liste eintragen, damit Herr Karl danach auch nachvollziehen kann welcher Schüler welchen Nistkasten gebaut hat. Denn das Projekt soll noch weitergehen.

Mit Eifer und Sorgfalt wurden die Dübel angeleimt und in die passenden Löcher gehämmert. Die Wände aufgesteckt, die natürlich vorher mit Leim bestrichen wurden. Zum Schluss musste nur noch das Dach befestigt werden. Im Nu waren durch die fachkundige Anleitung und Hilfe von Herrn Karl, Frau Hein und den Praktikanten Simon Heinrich und Richy Zweigler Nistkästen fertig. Mit einem Brennkolben durfte jeder Schüler und jede Schülerin die vergebene Nummer und den eigenen Namen einbrennen. Herr Karl tackerte anschließend noch ein Stück Dachpappe auf das Dach, damit der Nistkasten auch lange Wind und Wetter standhält.

Stolz waren die Kinder auf ihr Werk und bedankten sich bei Herrn Karl für die tolle Idee die mit dem Bau noch nicht abgeschlossen ist, sondern noch weitergeführt wird.

 

Mit Händen und Ohren sehen

Besuch von Margit Giegerich, einer fast blinden Frau, in der 3a und 3b der Grundschule Mönchberg

Es klopft an der Klassenzimmertür, doch vor lauter Aufregung hören wir es gar nicht.  Frau Giegerich tritt in Begleitung ihrer Tochter, Frau Pilger, ein und begrüßt uns alle fröhlich. Vor lauter Staunen vergessen wir fast zu grüßen, denn sie macht keinen unsicheren Eindruck und lächelt bei allem, was sie zu uns sagt. So haben sich wahrscheinlich manche von uns eine fast blinde Frau nicht vorgestellt.

Schnell werden Materialien am Tisch ausgebreitet, die für Frau Giegerich in ihrem Alltag ohne Augenlicht eine Hilfe sind: eine sprechende Uhr und Personenwaage, ein Metermaß und ein Kartenspiel mit speziellen Markierungen. Das Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielebrett fasziniert uns besonders. Wie kann man alle Geldmünzen einzig und allein an ihrem Rand ertasten? All das dürfen die Schüler selbst mit geschlossenen Augen ausprobieren. Die Hände sind jetzt unsere Augen, doch es fällt schwer, nicht zu blinzeln.

Dann erzählt uns Frau Giegerich von früheren Berufen von Blinden. Als Bürstenmacher, Masseur oder Physiotherapeut, als Telefonist oder Computerarbeiter zeigten sie Geschick. Auch blinde Musiker sind uns bekannt.

Heutzutage kann man mithilfe einer App eine Stimme dazu schalten, sei es am Computer oder am Handy, sodass die Blindenschrift nur noch selten zum Einsatz kommt. Blindenschrift zu lesen ist eine mühsame Angelegenheit. Denn die sechs Punkte, wie bei einem Spielwürfel, werden immer wieder unterschiedlich angeordnet und ergeben die Blinden-Braille-Schrift. Wir versuchen die Beschriftung der Gewürzbox von Frau Giegerich zu lesen, natürlich in Blindenschrift, den Titel eines Buches und den Spruch ihrer Frühstückstasse: Man sieht nur mit dem Herzen gut!!!!

Wir ahnen, wieviel Herz sich Frau Giegerich täglich fassen muss, um ihren Alltag immer wieder von neuem anzugehen, geduldig zu sein mit sich und mit all den Mitmenschen, die ihr beim Einkaufen in Obernburg über den Weg laufen, im wahrsten Sinne des Wortes. Fröhlich beantwortet sie alle Fragen von uns zum Thema Kochen, Kleidung und Duschen. Ordnung halten ist ein ganz wichtiger Faktor, damit sie sich besser daheim zurechtfindet. Sonst kann es passieren, dass  sie anstelle von gelben Rüben Blaubeeren aus der Kühltruhe holt. Lachend berichtet sie uns von so manchem Missgeschick.

Ihre Fröhlichkeit steckt uns an, als wir mit ihrem Blindenstock Gehversuche unternehmen dürfen - natürlich mit Augenbinde. Viele kleine Schritte und langsames Laufen bringen uns sicher durch die Gegend.

„Wie gut, dass ich sehen kann“, meint eine Schülerin bewegt. Zum Dank darf Frau Giegerich ein Duschmittel auswählen. Ihr Geruchssinn lässt sie nach dem Zitronenduft greifen. Unser Dankeschön haben wir in Blindenschrift aufgeschrieben:

DANKE FÜR IHRE ZEIT UND DIE INTERESSANTEN INFORMATIONEN.