Kinder begegnen Kunstwerken

Der Funke sprang schnell über, als Frau Nodes-Brand die Kinder der 2b aus Röllbach durch die Ausstellung des Künstlers Johann Rosenboom in der Kochsmühle Obernburg führte. In einem Gemälde, das ein Gebirge in Brauntönen zeigte, entdeckten die Kinder viele Tiere, hinter einer Tür im Gebäude vermuteten sie Gespenster und Trolle. Gut, dass die Alarmanlage ausgeschaltet war, denn die Kinder kamen den Bildern oft sehr nahe, als sie beispielsweise erkunden wollten, warum die Farbe so dick aufgetragen wurde.

 

Der Verein „Kunstnetz e.V.“ bietet in Zusammenarbeit mit dem Kulturreferat des Landkreises Miltenberg jährlich diese Klassenführungen an und schafft somit die Möglichkeit, dass Kinder und Jugendliche Gemälde renommierter Künstler im Original betrachten können.

 

Die Kinder dürfen sich während der Führung ein Bild aussuchen und mit bereitgestellten Malutensilien ihre eigenen Eindrücke zu ihrem Bild aufs Papier bringen. Von einer Jury werden jeweils vier Bilder pro Klasse ausgewählt und im Landratsamt ausgestellt. Zur Ausstellungseröffnung werden alle kleinen Künstler und deren Verwandte eingeladen.

Die Kinder hatten schnell ihr Lieblingsbild gefunden und es bereitete ihnen Freude, mit Aquarellfarben und dicken Pinseln zu malen. Am Ende stellte jeder sein Bild vor und erntete viel Beifall. Mit bunten Fingern und neu gewonnenem Selbstbewusstsein machten wir uns auf den Heimweg. Eines stand fest: Diese zwei Stunden brachten viel Farbe in den ansonsten so grauen und regnerischen Novembertag.

Eine sehbehinderte Frau in den Klassen 3a und 3b zu Besuch

Am Mittwoch, den 31. Januar 2018, kam Frau Margit Giegerich, Marco Pilgers Oma, begleitet von ihrer Tochter für jeweils zwei Schulstunden in die Klassen 3a und 3b zu Besuch. Sie ist stark sehbehindert und kann nur hell und dunkel unterscheiden und grobe Umrisse erkennen. Frau Giegerich gab uns Kindern zu verstehen, wie es ist, blind zu sein und auf Hilfsmittel und Unterstützung durch andere Personen angewiesen zu sein. Sie erklärte uns die Blindenschrift und hatte für jedes Kind seinen Namen in Blindenschrift dabei. Mit einer Augenbinde versuchten wir als Blinde mit dem Blindenstock einen Parcours zu meistern. Wir stellten uns auf eine sprechende Waage und konnten weitere Gebrauchsgegenstände und Spiele für Sehbehinderte erkunden. Die Zeit mit Frau Giegerich machte uns viel Spaß. Wir danken ihr für ihren Besuch und hoffen, dass sie gesund und aktiv bleibt.

Matilda Rein und Milan Ullrich, Klasse 3a

Pflanzenverkauf zum Valentinstag

Am Donnerstag, 8. Februar 2018, veranstaltete die Klasse 3a in ihrem Klassenzimmer einen Pflanzenverkauf zum bevorstehenden Valentinstag. Auf Tischen standen Zimmerpflanzen zu 1 €, 2 € und 3 € im Angebot, die die Kinder der Mönchberger Grundschule erwerben konnten. Die Kinder der 3a saßen an der Kasse und standen an den Verpackstationen zu Diensten. Am Ende dieses Schulvormittags trug beinahe jedes Kind ein Pflänzchen in Zeitungspapier gehüllt nach Hause.

Diese Aktion erbrachte einen Erlös von 180 €, der für die Christoffel-Blindenmission Deutschland gespendet wird. Diese Organisation schenkt Kindern und Erwachsenen in armen Ländern durch eine Operation am Grauen Star ihr Augenlicht zurück.
Mit Freude blicken Frau Mohr, die Klassenlehrerin der 3a und Organisatorin des Verkaufs, und die Mönchberger Schülerinnen und Schüler auf diese erfolgreiche Aktion zurück.


„Das Wenige, das ich tun kann, ist viel.“
Albert Schweitzer