Elternbrief 18/19

1. Zur Schulsituation

In diesem Schuljahr besuchen 132 Schülerinnen und Schüler die Grundschule Mönchberg: 69 aus Mönchberg,

12 aus Schmachtenberg, 51 aus Röllbach. 67 Schüler davon sind in der Mittagsbetreuung angemeldet. Die Schülerinnen und Schüler sind auf 8 Klassen verteilt und werden von 13 Lehrkräften unterrichtet. Die Klassen 1b und 2b werden wie in den vergangenen Jahren im Schulhaus Röllbach beschult.

2. Schulleitung und Personal

 

Schulleitung

Prothmann, Margot

Rektorin

Tel.: 09374-415

Sprechzeiten: nach vorheriger Vereinbarung

Sekretariat

 

Grimm, Romana

Verwaltungsangestellte

Tel.: 09374-415

Bürozeiten: Montag, Mittwoch, Freitag   jeweils   07.30 - 12.30 Uhr

3. Lehrkräfte und Lehrersprechstunden

1a

Staudter, Monika, Schulleiterstellvertreterin

Freitag

10.45 - 11.30

1b

Schwaab, Katharina  (Schulhaus Röllbach)

Mittwoch

11.30 - 12.15

2a

Link-Karolus, Birgit

Freitag

08.55 - 09.40

2b

Weigel, Manuela  (Schulhaus Röllbach)

Donnerstag

11.30 - 12.15

3a

Seus, Katharina

Mittwoch

12.25 - 13.10

3b

Schwab, Roswitha

Montag

08.55 - 09.40

4a

Mohr, Sabine

Freitag

10.00 - 10.45

4b

Schwesinger, Sandra

Mittwoch

08.55 - 09.40

 

Hein, Doris,  FOL

nach Vereinbarung

 

 

Bräutigam, Tanja

nach Vereinbarung

 

 

do Nascimento Ivanov, Cornelia,  Mobile Reserve

nach Vereinbarung

 

 

Nagy, Andreas, Fachkraft für Sonderpädagogik

nach Vereinbarung

 

4. Klassenelternsprecher 

Klasse

Klassenelternsprecher

Stellvertreter

1a

Theresa Speth

Daniela Arnold

1b

André Minarik

Angelique Özdemir

2a

Valeska Stapf

Mirjam Becker

2b

Sarah Muylkens

Jutta Schneider

3a

Vanessa Büchner

Christine Langenschwarz

3b

Britta Miksche

Emine Tan

4a

Claudia Kafurke

Verena Hammer

4b

Mario Janetschek

Manuela Wohlfarth

5. Elternbeirat 

1 Vorsitzende

Claudia Kafurke

Stellvertreterin

Britta Miksche

Schriftführerin

Sarah Muylkens

Kassiererin

Manuela Wohlfarth

weitere Mitglieder

Vanessa Büchner

Verena Hammer

Mirjam Becker

Valeska Stapf

Angelique Özdemir

Theresa Speth

Jutta Schneider

Ralf Dreiser

 Zum Schuljahresanfang bedanke ich mich sehr herzlich bei den ausscheidenden Mitgliedern des Elternbeirates für die in den vergangenen Schuljahren geleistete Arbeit. Gleichzeitig freue ich mich über die Bereitschaft der Eltern, im kommenden Schuljahr das Amt eines Elternsprechers oder Elternbeirates zu übernehmen und so an der Gestaltung der Schule mitzuwirken.

Auch den Schulweghelfern ein herzliches Danke, dass sie wieder den Weg unserer Kinder sichern. Nach wie vor suchen wir dringend Verstärkung bei den Elternlotsen.

 6. Ferienordnung und unterrichtsfreie Tage im Schuljahr 2018/19

Ferien

letzter Schultag

erster Schultag

Allerheiligen

26. Oktober 2018

5. November 2018

Weihnachten

21. Dezember 2018

7. Januar 2019

Fasching

1. März 2019

11. März 2019

Ostern

12. April 2019

29. April 2019

Pfingsten

7. Juni 2019

24. Juni 2019

Sommer

26. Juli 2019

10. September 2019

 

Buß- und Bettag

Mittwoch, 21. November 2018 ist schulfrei

Keine Mittagsbetreuung!

Schulfreie Tage für Schülerinnen und Schüler muslimischen Glaubens:                         Ramazan Bayrami: Mittwoch 5.6.2019  und Donnerstag 6.6.2019

7. Entschuldigungen

Nach § 20 der Grundschulordnung (GrSO) ist folgendes zu beachten:

(1)    Ist ein Schüler aus zwingenden Gründen verhindert, am Unterricht oder an einer sonstigen verbindlichen Schulveranstaltung teilzunehmen, so ist die Schule unverzüglich unter Angabe des Grundes schriftlich zu verständigen. Im Falle fernmündlicher Entschuldigung ist die schriftliche Mitteilung innerhalb von zwei Tagen nachzureichen.

(2)    Ärztliche Bescheinigungen sollen bei mehr als 3 Tagen Krankheitsdauer vorgelegt werden.

Die Schulleitung bittet alle Eltern schulpflichtiger Kinder, ein erkranktes Kind schon vor dem Unterricht zu entschuldigen. Sie haben die Möglichkeit, einem Nachbarkind eine schriftliche Entschuldigung mitzugeben, anzurufen oder auf dem Anrufbeantworter Ihre Nachricht zu hinterlassen. Geben Sie bitte den vollständigen

Namen des Kindes und die Klasse oder den Klassenlehrer/die Klassenlehrerin an.

Telefon Schulhaus Mönchberg: 09374-415

Telefon Schulhaus Röllbach: 09372-921294

 

Für das Schuljahr 2018/19 wünschen Lehrerkollegium und Schulleitung Ihrem Kind viel Erfolg.

 

Freundliche Grüße

Margot Prothmann, Rektorin

Frühling in der Klasse 1a

In den letzten Wochen vor Ostern haben wir uns in Deutsch und HSU mit dem Thema Frühling beschäftigt. Wir lernten z.B. die Frühblüher kennen und von Christine Nöstlinger lasen wir den Text „Frühling“. Den Frühling kann man momentan mit allen Sinnen erfahren!

Hier einige unserer eigenen Texte in Anlehnung an Frau Nöstlinger:

Frühling -  von Medina

Eines Morgens ist der Frühling da.

Die Mama riecht den Frühling, weil sie Blumen bekommt.

Der Papa sieht den Frühling, weil die Vögel neben ihm auf dem Fensterbrett sitzen und Körner essen.

Der Opa hört ihn, weil die Vögel zwitschern.

Oma und ich fühlen den Frühling an den warmen Sonnenstrahlen.

Mir schmeckt ein Eis.

 

Frühling – von Lilly

Eines Morgens ist der Frühling da.

Mein Papa riecht den Frühling. Er riecht die frische Natur.

Ich sehe den Frühling an den Tulpen und anderen Blumen.

Mein Bruder Alexander hört den Frühling, weil die Rasenmäher mähen.

Meine Mama fühlt den Frühling, weil die Sonne auf ihr Gesicht scheint.

Ich schmecke den Frühling, weil ich Eis esse.

  

Frühling – von Lenn

Eines Morgens ist der Frühling da.

Pit riecht im Frühling die warme Luft.

Papa sieht einen Schmetterling.

Oma hört den Frühling. Die Vögel zwitschern.

Opa fühlt den Frühling. Die Sonne strahlt.

Mama schmeckt den Frühling. Sie isst ein Eis.

 

Frühling – von Milena

Eines Morgens ist der Frühling da.

Oma riecht den Frühling an dem schönen Frühlingsduft.

Mama sieht den Frühling an den Blumen.

Papa hört den Frühling. Die Bienen summen.

Opa fühlt den Frühling an der Sonne.

Milena schmeckt ein Osterei mit bunten Tupfen.

 

Frühling – von Luna-Jolie

Eines Morgens ist der Frühling da.

Oma riecht den Frühling, weil die Blumen duften.

Papa sieht den Frühling, weil die Schmetterlinge fliegen.

Mama fühlt den Frühling, weil die Sonne scheint.

Meine Schwester schmeckt den Frühling am Eis.

 

Frühling – von Elias

Eines Morgens ist der Frühling da.

Lucas riecht den Frühling in der Luft.

Papa sieht den Frühling im Garten.

Mama hört den Frühling. Vögel singen auf dem Dach.

Opa fühlt den Frühling an den Blumen.

Oma schmeckt den Frühling. Sie isst ein Eis.

 

Frühling – von Alya

Eines Morgens ist der Frühling da.

Mama riecht die Blumen.

Papa sieht die Sonne.

Mama hört die Vögelchen.

Papa fühlt die warme Sonne.

Mama schmeckt das Eis.

 

Als wir schließlich mit Frau Hein am letzten Schultag die Osterkörbchen suchten, mussten wir genau hinschauen…und geschmeckt hat der Inhalt der Körbchen auch sehr lecker!



Bau von Nistkästen mit dem Mönchberger Förster.

Nistkästen helfen unseren Vögeln im Wald einen geeigneten Brutplatz zu finden. Natürlich wollten die Schüler der 4. Klassen dem Förster dabei helfen möglichst viele solcher Kästen zu bauen.

Herr Karl, der Förster von Mönchberg, besorgte für jeden Schüler einen Bausatz für einen Nistkasten. Darin waren alle nötigen Materialen vorgefertigt und gut vorbereitet enthalten, sogar der Holzhammer wurde mitgeliefert.

Nach einer kurzen Vorstellung und Einweisung durfte sich jedes Kind in eine nummerierte Liste eintragen, damit Herr Karl danach auch nachvollziehen kann welcher Schüler welchen Nistkasten gebaut hat. Denn das Projekt soll noch weitergehen.

Mit Eifer und Sorgfalt wurden die Dübel angeleimt und in die passenden Löcher gehämmert. Die Wände aufgesteckt, die natürlich vorher mit Leim bestrichen wurden. Zum Schluss musste nur noch das Dach befestigt werden. Im Nu waren durch die fachkundige Anleitung und Hilfe von Herrn Karl, Frau Hein und den Praktikanten Simon Heinrich und Richy Zweigler Nistkästen fertig. Mit einem Brennkolben durfte jeder Schüler und jede Schülerin die vergebene Nummer und den eigenen Namen einbrennen. Herr Karl tackerte anschließend noch ein Stück Dachpappe auf das Dach, damit der Nistkasten auch lange Wind und Wetter standhält.

Stolz waren die Kinder auf ihr Werk und bedankten sich bei Herrn Karl für die tolle Idee die mit dem Bau noch nicht abgeschlossen ist, sondern noch weitergeführt wird.

 

Mit Händen und Ohren sehen

Besuch von Margit Giegerich, einer fast blinden Frau, in der 3a und 3b der Grundschule Mönchberg

Es klopft an der Klassenzimmertür, doch vor lauter Aufregung hören wir es gar nicht.  Frau Giegerich tritt in Begleitung ihrer Tochter, Frau Pilger, ein und begrüßt uns alle fröhlich. Vor lauter Staunen vergessen wir fast zu grüßen, denn sie macht keinen unsicheren Eindruck und lächelt bei allem, was sie zu uns sagt. So haben sich wahrscheinlich manche von uns eine fast blinde Frau nicht vorgestellt.

Schnell werden Materialien am Tisch ausgebreitet, die für Frau Giegerich in ihrem Alltag ohne Augenlicht eine Hilfe sind: eine sprechende Uhr und Personenwaage, ein Metermaß und ein Kartenspiel mit speziellen Markierungen. Das Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielebrett fasziniert uns besonders. Wie kann man alle Geldmünzen einzig und allein an ihrem Rand ertasten? All das dürfen die Schüler selbst mit geschlossenen Augen ausprobieren. Die Hände sind jetzt unsere Augen, doch es fällt schwer, nicht zu blinzeln.

Dann erzählt uns Frau Giegerich von früheren Berufen von Blinden. Als Bürstenmacher, Masseur oder Physiotherapeut, als Telefonist oder Computerarbeiter zeigten sie Geschick. Auch blinde Musiker sind uns bekannt.

Heutzutage kann man mithilfe einer App eine Stimme dazu schalten, sei es am Computer oder am Handy, sodass die Blindenschrift nur noch selten zum Einsatz kommt. Blindenschrift zu lesen ist eine mühsame Angelegenheit. Denn die sechs Punkte, wie bei einem Spielwürfel, werden immer wieder unterschiedlich angeordnet und ergeben die Blinden-Braille-Schrift. Wir versuchen die Beschriftung der Gewürzbox von Frau Giegerich zu lesen, natürlich in Blindenschrift, den Titel eines Buches und den Spruch ihrer Frühstückstasse: Man sieht nur mit dem Herzen gut!!!!

Wir ahnen, wieviel Herz sich Frau Giegerich täglich fassen muss, um ihren Alltag immer wieder von neuem anzugehen, geduldig zu sein mit sich und mit all den Mitmenschen, die ihr beim Einkaufen in Obernburg über den Weg laufen, im wahrsten Sinne des Wortes. Fröhlich beantwortet sie alle Fragen von uns zum Thema Kochen, Kleidung und Duschen. Ordnung halten ist ein ganz wichtiger Faktor, damit sie sich besser daheim zurechtfindet. Sonst kann es passieren, dass  sie anstelle von gelben Rüben Blaubeeren aus der Kühltruhe holt. Lachend berichtet sie uns von so manchem Missgeschick.

Ihre Fröhlichkeit steckt uns an, als wir mit ihrem Blindenstock Gehversuche unternehmen dürfen - natürlich mit Augenbinde. Viele kleine Schritte und langsames Laufen bringen uns sicher durch die Gegend.

„Wie gut, dass ich sehen kann“, meint eine Schülerin bewegt. Zum Dank darf Frau Giegerich ein Duschmittel auswählen. Ihr Geruchssinn lässt sie nach dem Zitronenduft greifen. Unser Dankeschön haben wir in Blindenschrift aufgeschrieben:

DANKE FÜR IHRE ZEIT UND DIE INTERESSANTEN INFORMATIONEN.