Der Mathematikwettbewerb Känguru 

-Teilnahme auch in schwierigen Zeiten-

Während viele Schulen in der Corona-Zeit im März 2021 ihre Teilnahme am Känguruwettbewerb der Humboldt-Universität zu Berlin absagten, stellten sich 15 Schülerinnen und Schüler der 3. und 4. Klassen der Mönchberger Grundschule diesem klug konzipierten Mathematikwettbewerb. Und siehe da: In der kleinen Feierstunde am Mittwoch, 19. 5., konnte unsere Rektorin Frau Lutz Vortreffliches bekanntgeben.

Ganz besonders gute Ergebnisse erbrachten die Jüngsten der Teilnehmer. Allen voran Lilly Wetzel, 3a, die für ihre Leistungen einen extra 3. Preis und für den größten Kängurusprung -12 Aufgaben in Folge richtig gelöste Aufgaben – das Känguru-T-Shirt der Schule bekam. Erstaunlich gute Ergebnisse hatten Luna-Jolie Wolz, 3a, und Anna Zöller, 3a. Zu den weiteren besten Drittklässlern gehören Elias Arnold, 3a, und Josefine Robanus, 3b.

Die Beste der 15 Teilnehmer unserer Schule war Emilia Weis, 4b. Ihr folgten in etwas Abstand Sarah Hock, 4a, Ben Massong, 4a, Emma Eisert, 4a, und Lyes Mahfoudh, 4a.

 

Das Tolle und Wunderbare dieses Wettbewerbs ist das Entdecken von Talenten im mathematischen, logischen Denken. Nimmt man diese bewusst wahr, kann sich ein Kind weiter entfalten und Freude am Lernen in jeder Beziehung gewinnen. 

Dafür steht unsere Schule. Es zeigte sich wieder: Dabei sein ist alles. Frau Lutz dankte den 15 mutigen Teilnehmern für ihr Mitmachen. Denn dem Mutigen gehört die Welt.

 

 

 

 

 

Raufen nach Regeln

 Die Kinder der Klasse 3a stehen in einer Reihe an der Trunhallenwand. „Ich brauche gleich deine Hilfe“, sagt unser Coach Lukas Fecher ruhig. 20 Finger schnellen nach oben. Die Kinder tragen routiniert Matten in die Mitte und schieben sie zusammen. „Das ist unsere Arena“, erklärt Lukas. Erwartungsvolles Raunen geht durch die Reihen der Schülerinnen und Schüler.

Wir befinden uns am Ende des Projekts „Raufen nach Regeln“. In der Woche vom 08.11. bis 12.11.2021 nahmen die Kinder der 3. Jahrgangsstufe an diesem Projekt teil – mit großem Erfolg.

Mit Vertrauensübungen fing es an, gefolgt vom Einüben des Stoppzeichens. Die Kinder lernten, wie sie ihrem Gegenüber durch ein lautes „Stopp“ und ein Handzeichen signalisieren können, dass er stehenbleiben soll. Dieses Signal bildete die Grundlage für alle weiteren Übungen.

Nachdem die Grundlagen vorhanden waren, ging es an die ersten körperlichen Übungen. Die Kinder versuchten Knie und Füße ihrer Mitschüler im Laufen zu berühren, ihren Partner aus dem Gleichgewicht zu bringen, über eine Linie zu schieben und im Armdrücken zu besiegen.

In der Mitte der Woche waren die Kinder soweit, erste Raufübungen auf der Matte auszuführen. Mit Großer Begeisterung kippten sie schlafende Kühe um, drehten Schildkröten um und rauften mit Pinguinen – all das, während sie die Grenzen ihres Partners beachteten und sich jederzeit fair an die Regeln hielten. Am Ende der Wochen standen sich die Kinder Eins zu Eins in der „Arena“ gegenüber. Ihr Ziel: Den Partner auf den Boden bringen. Mit Selbstbewusstsein und einer erstaunlichen Professionalität kamen die Schülerinnen und Schüler dieser Aufgabe mit Begeisterung nach.

Trotz der teilweise intensiven Raufereien verletzte sich niemand und es gab keinen Streit, obwohl es bei den Spielen natürlich einen Gewinner und einen Verlierer gab. Dies war den klaren Ritualen und der Wertschätzung des Coaches geschuldet. Vor und nach jeder Runde klatschten sich die Partner ab und stellten sicher, dass beide bereit waren, bevor sie die Übung starteten. Nach einer Rauferei folgte stets die Siegerehrung, bei der beide Kinder ihre Hände gemeinsam in die Luft streckten. Wenn es im ersten Moment bei den „Verlierern“ manchmal auch Enttäuschung gab oder bei den „Gewinnern“ Übermut, so war doch alles nach der Siegerehrung und dem Abklatschen vergessen.

Wir haben während des Projekts viel über uns selbst, aber auch über unsere Klassenkammeraden gelernt. „Ich war überrascht, wie stark ich sein kann“, sagte ein Mädchen am Ende der ersten Raufübungen. „Ich habe gelernt, meine Kraft zu kontrollieren“, fasste eine weitere Schülerin ihre Erfahrungen der Woche zusammen. Auch eine wichtige Erkenntnis, die von vielen Schülerinnen und Schülern genannt wurde: „Ich habe gelernt, dass verlieren nicht schlimm ist“ und „Ich habe gelernt, dass es nur um den Spaß geht.“

Auch nach dem Projekt werden uns die Anreize und die intensiven Erfahrungen begleiten und ein Bestandteil in unserem Schulalltag bleiben.

Wandertag der Klasse 2a

Am Donnerstag, den 23.09.2021 brach die Klasse 2a zu einem herbstlichen Wandertag auf.                          

Unsere Elternbeiratsvorsitzende, Claudia Kafurke (danke an dieser Stelle, dass du dir Zeit für uns genommen hast!), führte uns durch das Aubachtal zur Schutzhütte. Von dort ging es nach einer ausgiebigen Rast - vorbei an der Geflügelzuchtanlage - zur Schule zurück. War es morgens noch empfindlich kühl, so strahlte gegen Mittag eine warme Herbstsonne vom Himmel. Das letzte Wegstück fiel entsprechend schwer, ging es doch bergauf und viele waren müde vom Laufen, Spielen und Naturmaterialien sammeln. Aus diesen Materialien baute jedes Kind – entweder alleine oder mit Partner – ein kleines Kunstwerk.

Unsere Praktikantin Sandra hatte die schwierige Aufgabe, die erschöpften Wanderer zu motivieren, den Anschluss nicht zu verlieren 😊. Herzlichen Dank auch an dich für deine Geduld!

 

   

 

 

  

 

 

 

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