Hilft Vorlesen beim Lesenlernen?

Am 31. 1. 19 machte die Klasse 4a zum Vorlesen eine Umfrage. Diese brachte folgende Ergebnisse:

- 7 von 17 Kindern gaben an, dass sie mindestens zweimal pro Woche vorgelesen bekommen.

- Auf die Frage, welche Person in der Familie manchmal vorliest, nannten die 17 Kinder:

  •    Mama  8mal     
  •    Papa  5mal    
  •    Oma  4mal   
  •    Opa    1mal
  •    Schwester  1mal   
  •    Bruder 1mal   
  •    Neffe 1mal

Im Artikel des Main-Echo vom 23. 1. 19 wurde die Frage eindeutig mit ja beantwortet. Eine Studie der Stiftung Lesen, für die 500 Kinder und 500 Eltern befragt wurden, ergab, dass Kinder weniger Lesefrust erleben, wenn sie vorgelesen bekommen.

Lesen ist ein hochkomplexer Vorgang und 15 Min. Vorlesezeit bringt sehr viel. Auch Väter sollen vorlesen.

Kinder der Klasse 4a schrieben zum Thema:

Lesen und ich

Wenn ich laut lese, holpere ich und verwechsle oder lasse Wörter aus. Trotzdem macht mir das Lesen einfach Spaß. Es ist interessant, schön und lehrreich. Man kann

  • eine Reise machen
  • sich fühlen, als wäre man in dem Buch
  • sich frei fühlen
  • sich entspannen
  • einfach abschalten                                   

sich einfach nur auf das Buch konzentrieren.   (Greta)

Mir macht Lesen Spaß. Ich mag gerne lesen. Ich lese momentan „Die drei ???“ Meine Mama liest mir manchmal vor. Ich denke mit Lesen, kann man viel lernen.   (Allessandro)

Ich finde Lesen cool. Es macht Spaß und ist sehr spannend. Das Buch, das ich jetzt lese, heißt „Jagd nach dem Ball“. Ich habe schon 5 Taschenbücher durchgelesen, zwei dicke und drei dicke. Ich kann abschalten und entspannen. Ich lese gerne in meinem Bett.   (Erik A.)

Ich lese sehr gerne „Gregs Tagebücher“ und „Flätscher“ und Donald Duck Comics. Gerne lese ich unter meiner neuen Leselampe. Meine Mama liest mir zur Abwechslung manchmal etwas vor. Mein Bruder und meine Mama lesen gerne mit ihrem Tolino.   (Marco)

Ich finde Lesen toll. Ich lese, wenn mir langweilig ist oder keiner mit mir spielen kann. Ich begann mit 6 Jahren zu lesen und übte mit Mama, die mir die Buchstaben vorsagte. Ich lerne neue Wörter kennen und kann gut vorlesen. Was ich gar nicht toll finde ist, dass manche Kinder nicht zur Schule gehen können und deshalb nicht das Lesen lernen können. Gerne lese ich im Bett oder auf dem Sofa. Zur Zeit lese ich „Rosi, das Einhorn“.      (Suada)

Ich finde Lesen toll, weil man so viel erleben und in eine andere Welt eintauchen kann. Diese Zeiten genieße ich und entspanne einfach. Im Moment lese ich „Das magische Baumhaus“. Von dieser Reihe gibt es 41 Bände. Ich lese mittags auf dem Sofa mindestens 15 Minuten und mehrmals in der Woche. Ich denke mir gerne auch selbst Geschichten aus, schreibe sie auf und lese sie meiner Familie vor. Sie sind kurz, eine Minute lang, oder lang, 5 Minuten lang. Ich freue mich sehr, dass ich gut lesen kann.   (Nils)                                                                             

Ich finde Lesen macht Spaß und ich lese auch gerne, am liebsten in meinem Bett. Gerne lese ich laut vor. Wenn man liest, kann man mehr erfahren. Zur Zeit lese ich „Sternenschweif – Zauberhafte Freundschaft.“ Ich lese mindestens 30 Minuten am Tag.   (Joude)

Das Schöne am Lesen ist für mich:

  • ich kann in eine andere Welt eintauchen
  • ich kann mich entspannen und abschalten
  • es hilft mir beim Rechtschreiben
  • die Zeit geht schnell vorbei
  • ich vergesse dann alles
  • ich finde es spannend, weil ich ja nie weiß, was als Nächstes passiert

Am liebsten lese ich in meiner Kuschelecke neben meinem Bett oder im Bett, eigentlich jeden Nachmittag und abends vor dem Einschlafen. Zur  Zeit lese ich „Conni, das Kleeblatt und das Waldcamp“ oder Fantasy-Bücher wie z. B. „Die Schule der magischen Tiere“. Ich gehe auch gerne in die Mönchberger Bücherei. Manchmal lese ich meiner kleinen Schwester Geschichten vor.                   An alle: „Lesen ist etwas sehr, sehr Schönes“   (Antonia)

Mein Lieblingsbuch ist zur Zeit „Lotta – Kein Drama ohne Lama“. Das Buch ist sehr spannend. Wenn ich lese, komme ich immer in meine Fantasie zurück. Es geht um ein Mädchen namens Lotta. Sie fährt ins Schullandheim nach Österreich. Das Buch finde ich sooo cool, dass ich nicht aufhören kann zu lesen. Ich habe es schon 4mal durchgelesen. Ich lese sehr gerne.   (Ariana)

Ich liebe Lesen. Lesen ist Kino im Kopf. Mein Bruder liest auch viel. Man fühlt sich, als ob man die Geschichte miterlebt. Ich sehe die Menschen, die in der Geschichte vorkommen, vor mir.   (Matilda)

Ich lese gerne „Gregs Tagebuch“ und bin beim 3. Band. Ich lese gerne, wenn mir langweilig ist, denn dann geht die Zeit wie im Flug vorbei. Beim Lesen meine ich, ich bin in der Geschichte mittendrin. Meistens lese ich abends im Bett. Dort ist es gemütlich.   (Phil)

Morgens fange ich an, Witze in  meinem Witzebuch durchzulesen. Beim Lesen vergesse ich alles, was in diesem Raum passiert. Die Zeit geht immer sehr schnell herum. In der Schule gefällt es mir zu lesen, denn da kann ich von den anderen Fächern abschalten. Mittags lese ich in meinen „Lustigen Taschenbüchern – Donald Duck und Micky Maus“. Mir gefallen die Geschichten von Donald und Tick, Trick und Track, weil dem armen Donald immer lustige Missgeschicke passieren. Ich finde es schön, dass ich gut lesen kann.   (Milan)

Ich mag das Lesen. Dabei habe ich Gedanken. Manchmal ist es spannend. Ich lese zur Zeit „Gregs Tagebuch“.   (Anastasija)                

Ich lese eigentlich nicht so gerne. Lieber lasse ich mir etwas vorlesen. Dabei kann ich gut entspannen. Mit meiner Mutter muss ich fast jeden Tag 15 bis 20 Minuten das laute Vorlesen üben. Am liebsten lese ich da „Gregs Tagebuch“. Davon habe ich schon alle 13 Bände gelesen. Diese Bücher waren sehr lustig. Montags, wenn meine Oma aus Eichenbühl da ist, liest sie meiner Schwester und mir immer aus Büchern vor, die sie aus der Bücherei ausgeliehen hat. Wenn es abends nicht zu spät ist, liest uns meine Mutter noch etwas vor. Sie hat uns schon alle Bücher von Harry Potter vorgelesen. Diese Bücher gefielen mir. Ich fand sie sehr spannend.   (Erik H.)                        

Lesen ist für mich langweilig, weil die Bücher nicht in meiner Sprache sind.   (Giulia)

Ich lese meistens so gegen 19 Uhr bis 19:30 Uhr in meinem Bett. Zur Zeit lese ich „Tombquest – Die Schatzjäger“. Das Buch ist spannend und interessant.   (Collin)

 

 

 

 

Berichte der 3a zur Coronazeit

Sarah:

Als Corona kam, wurden die Schulen geschlossen und es gab eine Kontaktbeschränkung. Man durfte fast nur noch zum Einkaufen aus dem Haus und wir wurden über die Internetseite „Mebis“ unterrichtet. Es war ja alles nicht schlecht. Gut war für mich, dass ich eine halbe Stunde später aufstehen konnte. Wenn ich früher aufwachte, schnappte ich mir einfach ein Buch und las. Das habe ich sehr genossen! Manchmal haben meine Freunde und ich telefoniert. Am meisten hatte ich den Kontakt zu Emilia vermisst. Ich fand es aber total toll, dass wir bei dem Gespräch unsere Klassenlehrerin wieder sehen konnten. Es hat mir sehr geholfen, dass Mama mir Stundenpläne gemacht hat. Ich persönlich hatte Angst, dass sich einer aus unserer Familie ansteckt. Außerdem habe ich mir um Marissa sehr Sorgen gemacht. Sie wohnt ja in Italien. Ich glaube, es wird mir sehr schwer fallen, mich daran zu gewöhnen, wieder um 6.45 Uhr aufzustehen und danach nicht zu lesen!

Michael:

Als ich erfahren habe, dass die Schule ausfällt, habe ich mich gefreut. Als ich wusste, dass wir Hausaufgaben machen müssen, war ich ein bisschen enttäuscht. Doch ich und meine Mama haben in der ersten Woche einen Hausaufgabenplan gemacht. Es war schwer erst einmal alles Zuhause zu machen, aber ich habe alles geschafft. Ich durfte erst einmal nicht mit Freunden spielen, aber dafür haben meine Schwester und ich viel gemacht. Nicht in die Schule zu müssen ist ja toll, aber ich habe auch vieles vermisst, z.B. die Pausen, das Fangenspielen, der Sportunterricht und die Bläserklasse. Als Frau Bezold bei uns angerufen hat, habe ich mich gefreut und war überrascht. Ich nehme mir vor, die Ferien zu genießen und ich freue mich riesig auf die Schule. 

Alex:

Ich bin nun seit 10 Wochen daheim. Ich habe viel erlebt und möchte euch davon erzählen. Ich fand schön, dass einer meiner Eltern in der Früh mit mir Zuhause war. Vormittags machten wir dann die Schulaufgaben. Die Aufgaben, die uns Frau Bezold stellte waren manchmal leichter oder schwerer. Ich konnte unsere Lehrerin durch Mebis hören, aber trotzdem vermisste ich sie sehr. Auch der Sportunterricht fehlte mir.Gerne hätte ich nachmittags mit meinen Freunden gespielt, aber leider war das lange Zeit nicht erlaubt. Stattdessen waren wir viel im Garten oder bei Pferden. Dadurch hat sich bei mir eine neue Leidenschaft entwickelt. An Ostern bastelten wir Karten, die wir verschickten und wir malten Ostereier an. Dann kam die Kommunion. Leider konnte man sie nicht feiern. Hoffentlich wird sie bald nachgeholt. Wenn ich an die Zukunft denke, freue ich mich auf die Schule und wünsche uns allen einen guten Start!

Lyes:

In der Coronazeit hat man viele Regeln einhalten müssen, das war ganz doof, z.B. die Maskenpflicht oder das Händewaschen. Deswegen schreibe ich eine Geschichte über Corona und mich. Seit meinem 9. Geburtstag durfte ich nicht mehr in die Schule. Ich musste jeden Tag ganz schön viele Hausaufgaben machen und meine jüngeren Schwestern durften draußen spielen. In den Osterferien habe ich meine Leserolle gemacht, damit ich sie nicht noch zu den Hausaufgaben machen musste. Dadurch hatte ich dann eigentlich keine richtigen Ferien. Was ich doof fand war, dass ich meine Freunde nicht sehen durfte. Zum Einkaufen konnte ich auch nie mit. Es gab aber auch tolle Sachen, z.B. musste ich nicht so früh aufstehen. Das Trampolin und das Klettergerüst ist jetzt auch viel interessanter geworden. Mein Papa hat eine Kletterwand gebaut und wir haben einen tollen Pool bekommen. Ich fand auch schön, dass Mama und Papa mir bei den Hausaufgaben geholfen haben. Das war meine Meinung zu Corona! 

Emilia:

Wir waren Ende Februar im Skiurlaub. Dadurch musste ich schon eine Woche früher Zuhause bleiben. Das fiel mir besonders schwer, da ich wusste, dass meine Mitschüler noch in die Schule gingen. Der Gedanke, dass mein Cousin und meine Cousinen auch Zuhause sind, machte es mir leichter. Die zweite Woche war dann einfacher, da meine Mitschüler auch Zuhause waren. In der ersten und zweiten Woche musste ich mich erst einmal an das Homeschooling gewöhnen. Danach durfte ich die Hausaufgaben auch auf dem iPad machen. Als man sich wieder treffen durfte, habe ich montags die Hausaufgabe mit Tessa gemacht. Seit letzter Woche durften wir für ein pädagogisches Begleitgespräch eine Stunde in die Schule. Dort war besonders schön Frau Bezold endlich wiederzusehen. Ich freue mich schon darauf nach den Pfingstferien endlich wieder in die Schule zu gehen, auch wenn es nur zwei Tage sind!

Schüler:

In der Coronazeit hatte ich viel mehr Zeit. Fußball ist leider ausgefallen. Meine Oma ist Dialysepatientin. Ich hatte sehr viel Angst um sie. Was ich auch sehr blöd fand, dass ich zu meinem besten Freund Marlon keinen Kontakt hatte. Genaus deswegen hatte ich viel mehr Freizeit. Schlagzeug hatte ich über Skype. Im Moment habe ich aber ganz normalen Unterricht. Ich habe mich geschützt, indem ich einen Mundschutz trug. Aber jetzt sind erst einmal Ferien. Da gucke ich Fußball, den 1.FC Nürnberg! 

Lea Sophie:

Am meisten habe ich den Kontakt zu meinen Freunden vermisst.
Ich habe mich am Anfang sehr gefreut, dass kein Unterricht stattfindet. Doch schnell gab es schlechte Laune, denn die Hausaufgaben dauerten viel länger als sonst.
Ich durfte nicht auf den Spielplatz und meine Freunde durfte ich auch nicht besuchen. Es war ja nicht alles schlecht.
Gut war für mich, dass ich mit Mama auf die Arbeit durfte. Dort konnte ich Mamas Arbeit ein bisschen besser kennenlernen.
Um Oma und Opa habe ich mir große Sorgen gemacht, da sie zur Risikogruppe gehören. Ich habe mich und andere geschützt, indem ich einen Mundschutz getragen, meine Hände gewaschen und wenn ich niesen musste, habe ich nicht die Hand, sondern die Armbeuge benutzt. Ich freue mich sehr, dass nach den Pfingstferien ein bisschen der normale Alltag zurückkommt.

Wir sagen DANKE!

Die Kinder der Klasse 2a haben sich bei ihren Eltern sowie Omas und Opas, die während der Zeit des Homeschoolings immer als Ansprechpartner für die Kinder da waren, mit einer Urkunde für die tolle Unterstützung bedankt. Wir Lehrkräfte können uns nur anschließen und uns bei unseren tollen Familien bedanken, die in dieser schwierigen Situation nun schon über viele Wochen hinweg ein sicherer Rückhalt für unsere Schülerinnen und Schüler sind.

Hier einige „Dankes“-Zitate:

Danke, dass…

…du so viel Geduld mit mir hast

…ihr mir immer helft

… du mir hilfst, alles richtig zu machen

…dass du Zeit für mich hattest und freundlich warst

…du mit mir Hausaufgaben machst, Mama

…ihr euch für mich Zeit genommen habt

…du mir bei Schreibschrift geholfen hast

…du mir alles erklärst

…mir hilfst, die Fehler zu verbessern

…du immer so freundlich bist

…du mir hilfst, wenn ich nicht weiterweiß

…du mir alles zum Lernen vorbereitet hast

… du hilfsbereit bist

Und nach Pfingsten sehen wir uns alle in der Schule wieder! Darauf freuen wir uns! Bis dahin: Bleibt gesund!

                                                                                           Mönchberg, den 19.05.2020

Liebe Eltern,

langsam kehrt wieder Leben in unsere beiden Schulhäuser zurück – die vierten Klassen sind nun seit gut einer Woche im Präsenzunterricht und unsere ersten Klassen lernen seit Montag, dem 18.05.2020, vor Ort.

Auch wenn die Umstände ungewohnt sind, so zeigt sich, dass unsere Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte sehr flexibel und anpassungsfähig auf die gegenwärtige Situation reagieren. Allen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Unsere Vorüberlegen zum Raumkonzept (an unseren Hausmeister ebenfalls ein dickes Dankeschön!) und die versetzten Pausen haben sich bisher bewährt. Danke auch an den Elternbeirat für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Anbei leite ich Ihnen das Schreiben „Corona-Pandemie – schrittweise Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs an den Schulen in Bayern“ unseres Kultusministers Herrn Piazolo weiter mit der Bitte um Kenntnisnahme.

Bleiben Sie gesund und bleiben Sie weiterhin unserer Schule verbunden,

mit herzlichen Grüßen

M. Staudter (stellv. Schulleiterin)

 

=>    Brief des Kultusministers

 

 

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