Mönchberg, 22.03.2020

Liebe Eltern,

das Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales hat am 21.03.2020 neue Informationen herausgegeben. In ausführlicher Form bekommen Sie den Brief als E-Mail, aber auch hier an dieser Stelle können Sie die wichtigsten Informationen nachlesen

„Eine Notbetreuung wird angeboten, wenn

  • ein Erziehungsberechtigter im Bereich der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung seines Kindes gehindert ist oder
  • beide Erziehungsberechtigte des Kindes, im Fall von Alleinerziehenden der oder die Alleinerziehende, in sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten in dieser Tätigkeit an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind. Voraussetzung ist in diesem Fall, dass kein anderer Erziehungsberechtigter verfügbar ist, um die Betreuung zu übernehmen.

In der Gesundheitsversorgung und der Pflege kann es aufgrund der aktuellen Krisensituation und der in diesem Rahmen ergriffenen Maßnahmen zu einem steigenden Personalbedarf kommen. In diesen beiden Bereichen besteht daher ab Montag, dem 23. März 2020 die Berechtigung zur Notbetreuung schon dann, wenn nur ein Elternteil in der Gesundheitsversorgung oder der Pflege tätig ist.

Die Gesundheitsversorgung umfasst beispielsweise neben Krankenhäusern, (Zahn-) Arztpraxen, Apotheken und den Gesundheitsämtern auch den Rettungsdienst einschließlich der Luftrettung. Hier geht es aber nicht nur um Ärzte und Pfleger, sondern um alle Beschäftigten, die der Aufrechterhaltung des Betriebs dienen: Dazu zählt etwa auch das Reinigungspersonal und die Klinikküche. Die Pflege umfasst insbesondere die Altenpflege, aber auch die Behindertenhilfe, die kindeswohlsichernde Kinder- und Jugendhilfe und das Frauenunterstützungssystem (Frauenhäuser, Fachberatungsstellen/Notrufe, Interventionsstellen).

Zu den sonstigen Bereichen der kritischen Infrastruktur – also den Bereichen in denen es auf beide Eltern ankommt - zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der sonstigen Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung (von der Produktion bis zum Verkauf), des Personen- und Güterverkehrs (z.B. Fernverkehr, Piloten und Fluglotsen), der Medien (insbesondere Nachrichten- und Informationswesen sowie Risiko- und Krisenkommunikation) und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen.

Des Weiteren gelten folgende Voraussetzungen:

  • das Kind weist keine Krankheitssymptome auf,
  • das Kind war nicht in Kontakt zu infizierten Personen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen sind 14 Tage vergangen und das Kind weist keine Krankheitssymptome auf,
  • das Kind hat sich nicht in einem Gebiet aufgehalten, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen worden ist (hier tagesaktuell abrufbar), oder seit seiner Rückkehr aus diesem Risikogebiet sind 14 Tage vergangen und es zeigt keine Krankheitssymptome.

Die Kinder, die die Einrichtung nach dieser Regelung besuchen dürfen, werden in der Einrichtung betreut, die sie gewöhnlich besuchen.

Der Bayerischen Staatsregierung ist bewusst, dass die Betretungsverbote Eltern vor größte Herausforderungen stellen. Wir danken Ihnen ausdrücklich für Ihren Beitrag zum Infektionsschutz.“ (Schreiben des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales, München, 21. März 2020)

Sollte für Sie, liebe Eltern, ein oben genannter Grund für eine Betreuung zutreffen, bitte ich Sie, sich unverzüglich unter folgender E-Mail-Adresse zu melden: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Einen entsprechenden Antrag zur Notbetreuung erhalten Sie bei uns im Sekretariat (täglich besetzt von 8.00 Uhr bis 12.00 Uhr).

Mit herzlichen Grüßen an die ganze Schulfamilie und auf ein gesundes Wiedersehen,

 

Monika Staudter, stellvertretende Schulleiterin mit Team

                   

                                                                                           Mönchberg, den 19.05.2020

Liebe Eltern,

langsam kehrt wieder Leben in unsere beiden Schulhäuser zurück – die vierten Klassen sind nun seit gut einer Woche im Präsenzunterricht und unsere ersten Klassen lernen seit Montag, dem 18.05.2020, vor Ort.

Auch wenn die Umstände ungewohnt sind, so zeigt sich, dass unsere Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte sehr flexibel und anpassungsfähig auf die gegenwärtige Situation reagieren. Allen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön!

Unsere Vorüberlegen zum Raumkonzept (an unseren Hausmeister ebenfalls ein dickes Dankeschön!) und die versetzten Pausen haben sich bisher bewährt. Danke auch an den Elternbeirat für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.

Anbei leite ich Ihnen das Schreiben „Corona-Pandemie – schrittweise Wiederaufnahme des Unterrichtsbetriebs an den Schulen in Bayern“ unseres Kultusministers Herrn Piazolo weiter mit der Bitte um Kenntnisnahme.

Bleiben Sie gesund und bleiben Sie weiterhin unserer Schule verbunden,

mit herzlichen Grüßen

M. Staudter (stellv. Schulleiterin)

 

=>    Brief des Kultusministers

 

 

Liebe Eltern,

was tun, wenn die Aufgaben der Lehrerinnen erfüllt sind? Wir haben im Downloadbereich Tipps des Grundschulverbandes hinterlegt. https://www.vs-moenchberg.de/index.php/downloads/wichtige-informationen-zum-coronavirus#

Weitere Vorschläge folgensmile

Quelle: www.obere-rhoen-evangelisch.de

 

 

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