Mit Händen und Ohren sehen

Besuch von Margit Giegerich, einer fast blinden Frau, in der 3a und 3b der Grundschule Mönchberg

Es klopft an der Klassenzimmertür, doch vor lauter Aufregung hören wir es gar nicht.  Frau Giegerich tritt in Begleitung ihrer Tochter, Frau Pilger, ein und begrüßt uns alle fröhlich. Vor lauter Staunen vergessen wir fast zu grüßen, denn sie macht keinen unsicheren Eindruck und lächelt bei allem, was sie zu uns sagt. So haben sich wahrscheinlich manche von uns eine fast blinde Frau nicht vorgestellt.

Schnell werden Materialien am Tisch ausgebreitet, die für Frau Giegerich in ihrem Alltag ohne Augenlicht eine Hilfe sind: eine sprechende Uhr und Personenwaage, ein Metermaß und ein Kartenspiel mit speziellen Markierungen. Das Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielebrett fasziniert uns besonders. Wie kann man alle Geldmünzen einzig und allein an ihrem Rand ertasten? All das dürfen die Schüler selbst mit geschlossenen Augen ausprobieren. Die Hände sind jetzt unsere Augen, doch es fällt schwer, nicht zu blinzeln.

Dann erzählt uns Frau Giegerich von früheren Berufen von Blinden. Als Bürstenmacher, Masseur oder Physiotherapeut, als Telefonist oder Computerarbeiter zeigten sie Geschick. Auch blinde Musiker sind uns bekannt.

Heutzutage kann man mithilfe einer App eine Stimme dazu schalten, sei es am Computer oder am Handy, sodass die Blindenschrift nur noch selten zum Einsatz kommt. Blindenschrift zu lesen ist eine mühsame Angelegenheit. Denn die sechs Punkte, wie bei einem Spielwürfel, werden immer wieder unterschiedlich angeordnet und ergeben die Blinden-Braille-Schrift. Wir versuchen die Beschriftung der Gewürzbox von Frau Giegerich zu lesen, natürlich in Blindenschrift, den Titel eines Buches und den Spruch ihrer Frühstückstasse: Man sieht nur mit dem Herzen gut!!!!

Wir ahnen, wieviel Herz sich Frau Giegerich täglich fassen muss, um ihren Alltag immer wieder von neuem anzugehen, geduldig zu sein mit sich und mit all den Mitmenschen, die ihr beim Einkaufen in Obernburg über den Weg laufen, im wahrsten Sinne des Wortes. Fröhlich beantwortet sie alle Fragen von uns zum Thema Kochen, Kleidung und Duschen. Ordnung halten ist ein ganz wichtiger Faktor, damit sie sich besser daheim zurechtfindet. Sonst kann es passieren, dass  sie anstelle von gelben Rüben Blaubeeren aus der Kühltruhe holt. Lachend berichtet sie uns von so manchem Missgeschick.

Ihre Fröhlichkeit steckt uns an, als wir mit ihrem Blindenstock Gehversuche unternehmen dürfen - natürlich mit Augenbinde. Viele kleine Schritte und langsames Laufen bringen uns sicher durch die Gegend.

„Wie gut, dass ich sehen kann“, meint eine Schülerin bewegt. Zum Dank darf Frau Giegerich ein Duschmittel auswählen. Ihr Geruchssinn lässt sie nach dem Zitronenduft greifen. Unser Dankeschön haben wir in Blindenschrift aufgeschrieben:

DANKE FÜR IHRE ZEIT UND DIE INTERESSANTEN INFORMATIONEN.



„Lesewoche“ in allen acht Klassen der Schule

Lesespaß und Leseförderung

Mitten im grauen November starteten alle 8 Klassen unserer Grundschule in Mönchberg mit Gesang in eine Lesewoche, die zum Ziel hatte Lesespaß zu entwickeln und dunkle Zeiten mit vielen interessanten Geschichten zu erhellen.

Am Montag kamen in jede Klasse Vorleser. Wir, die Klasse 3b, durften mit unserem Lesepaten Herrn Kraske spannende Krimis lösen. Am Dienstag besuchte uns die Kinderbuchautorin Frau Hassel und las uns aus ihrem Buch „Das Geistermädchen“ vor. Dass Geschichten schreiben Spaß machte, entdeckten zwei Schülerinnen unserer Klasse: Lily und Luisa verfassten selbst einen Text zum Thema Bauernhof bzw. Tierarzt. Am Mittwoch besuchten wir die örtliche Bücherei und schmökerten in dem reichhaltigen und gut sortierten Angebot an Bilder-, Sach- und Erzählbänden. Am Donnerstag starteten wir in beiden dritten Klassen einen Lesewettbewerb. Die drei besten Leser jeder Klasse wurden ermittelt und in den Wettbewerb am 4. Dezember geschickt. Die beiden Bürgermeister Herr Schreck und Herr Zöller sowie unsere Rektorin Frau Prothmann bildeten die Jury (siehe Bild). Am Freitag schmökerten wir in der Buchausstellung der Buchhandlung Casa Rossa (Martina Braunwarth, Miltenberg), die an unserer Schule stattfand. Und zu guter Letzt lauschten wir beim Erzähltheater (Kamishibai) der Geschichte von Sankt Martin.

In der Lesewoche gestalteten wir auch noch eine Leserolle zu unserem Lieblingsbuch, das wir der Klasse vorstellen werden. Im Antolinprogramm starteten wir mit dem Lesefleiß und nun folgt das Adventsquiz.

Unsere Rektorin lobte uns für jedes gelesene Buch oder einen ausgefüllten Lesepass: „Wer ein Buch gelesen hat, darf sich ein Geschenk aus dem Bücherkoffer aussuchen.“ Da macht Lesen Spaß!!!!

Lesewettbewerb der 3. Klassen:      

                                                   1.Platz: Hannah Roob               

                                                   2.Platz: Luca Breunig                        

                                                   3. Platz: Silas Zöller

                                                   Mia Buhleier, Max Ratschker, Linus Zoll

Vielen Dank an alle, die unsere Lesewoche unterstützt und zum Gelingen beigetragen haben.

(Klasse 3b, Roswitha Schwab)

Waldtag in Röllbach der Klasse 3b

mit Bürgermeister Rudi Schreck

Informationen über Damwild:   Aussehen, Lebensweise, Herkunft

Spaß beim Vespern, Sammeln und Quiz  

Kennenlernen von Laub- und Nadelbäumen

Informationen über Waldtiere 

Auftritt der dritten Klassen im Schullandheim Hobbach

Mainecho vom 3./4. Oktober 2018

 

Ausflug zum Teampark in Hobbach

Am Freitag, den 08.06.2018 fuhren wir, die Klassen 3a und 3b aus der Grundschule Mönchberg, mit Frau Bräutigam und Frau Mohr in den Teampark nach Hobbach.

Nach der Ankunft wurden wir in Gruppen geteilt und von unseren Teamleiterinnen begrüßt. Sie mussten uns erst ein bisschen enttäuschen, weil wir nicht im Kletterwald klettern durften. Stattdessen erzählten uns die beiden eine Geschichte vom Räuber Hasenstab. Dann zeigten sie uns ein Puzzle von ihm und vermischten es. Die Teile gab es später immer als Belohnung, wenn wir eine Teamaufgabe geschafft hatten.

Zum Aufwärmen spielten wir ein Wildschweinspiel im Kreis. Danach mussten wir uns nach dem ABC ordnen, damit wir wussten, wie wir uns bei jeder Räuberversammlung nach einer gelösten Aufgabe aufstellen müssen.

Dann ging es richtig los.

Beim Entenspiel sollten wir  gemeinsam Badeentchen möglichst schnell über einen Baumstamm von einem Kreis in den anderen bringen. Wir brauchten sechs Versuche, bis wir es geschafft hatten.

Beim Balancieren auf dem Drahtseil musste ebenfalls gute Teamarbeit geleistet werden, damit niemand herunterfiel.

Auf einer Holzwippe mussten wir das Gleichgewicht halten. Weil wir es nicht allein schafften, hat Frau Bräutigam ein bisschen geholfen.

Zwischendurch wurde immer der Tag bewertet, zum Beispiel mit einem Wasserspiel.

Am Ende machten wir  eine Schatzsuche im Wald. In der Schatztruhe, die wir schnell gefunden hatten, war für jedes Kind als Andenken eine kleine Holzscheibe. Danach durften vier Kinder die gesammelten Puzzleteile zusammenbauen.

Als letztes wurden wir verabschiedet und fuhren wieder in die Schule.

Danke für den schönen Tag an unsere Lehrerinnen Frau Bräutigam und Frau Mohr sowie die Leiterinnen vom Teampark.

 

Chiara, Klara und Ronja

Klasse 3b

 

Mathematikwettbewerb Känguru 2019

Der Mathematikwettbewerb Känguru der Humboldt-Universität zu Berlin, an dem sich die Grundschule Mönchberg auch in diesem Jahr mit 38 Schülerinnen und Schülern der 3. und 4. Klassen am 21. März 2019 beteiligte, bot erfreuliche Überraschungen. So glänzten besonders die Drittklässler, die das erste Mal teilnahmen, mit ausgezeichneten Ergebnissen.  Spitzenreiter der Drittklässler sind Lenny Müller,3a, Silas Zöller,3a, Jonas Isselhorst,3b, Hannah Roob,3a, und Max Ratschker,3a.     Für ihre guten Leistungen bekamen Lenny und Silas zusätzlich einen 3. Preis. 

Besonders hervorzuheben sind auch die Leistungen der besten Viertklässler. Ronja Janetschek,4b, holte die meisten Punkte der Schule ein, ganz dicht gefolgt von Matilda Rein,4a. Die Nächstbesten waren Laurin Zöller,4b, Greta Hammer,4a, und Ben Miksche ,4b.                                             

Lenny Müller, 3a, erhielt das Känguru-T-shirt für 20 in Folge richtig gelöste Aufgaben. In einer kleinen Feierstunde am 9. Mai lobte Frau Prothmann als Rektorin alle Teilnehmer für ihren Mut, sich an diesem anspruchsvollen Wettbewerb beteiligt zu haben, und dankte Frau Mohr für die Betreuung des Wettbewerbs.

Frühling in der Klasse 1a

In den letzten Wochen vor Ostern haben wir uns in Deutsch und HSU mit dem Thema Frühling beschäftigt. Wir lernten z.B. die Frühblüher kennen und von Christine Nöstlinger lasen wir den Text „Frühling“. Den Frühling kann man momentan mit allen Sinnen erfahren!

Hier einige unserer eigenen Texte in Anlehnung an Frau Nöstlinger:

Frühling -  von Medina

Eines Morgens ist der Frühling da.

Die Mama riecht den Frühling, weil sie Blumen bekommt.

Der Papa sieht den Frühling, weil die Vögel neben ihm auf dem Fensterbrett sitzen und Körner essen.

Der Opa hört ihn, weil die Vögel zwitschern.

Oma und ich fühlen den Frühling an den warmen Sonnenstrahlen.

Mir schmeckt ein Eis.

 

Frühling – von Lilly

Eines Morgens ist der Frühling da.

Mein Papa riecht den Frühling. Er riecht die frische Natur.

Ich sehe den Frühling an den Tulpen und anderen Blumen.

Mein Bruder Alexander hört den Frühling, weil die Rasenmäher mähen.

Meine Mama fühlt den Frühling, weil die Sonne auf ihr Gesicht scheint.

Ich schmecke den Frühling, weil ich Eis esse.

  

Frühling – von Lenn

Eines Morgens ist der Frühling da.

Pit riecht im Frühling die warme Luft.

Papa sieht einen Schmetterling.

Oma hört den Frühling. Die Vögel zwitschern.

Opa fühlt den Frühling. Die Sonne strahlt.

Mama schmeckt den Frühling. Sie isst ein Eis.

 

Frühling – von Milena

Eines Morgens ist der Frühling da.

Oma riecht den Frühling an dem schönen Frühlingsduft.

Mama sieht den Frühling an den Blumen.

Papa hört den Frühling. Die Bienen summen.

Opa fühlt den Frühling an der Sonne.

Milena schmeckt ein Osterei mit bunten Tupfen.

 

Frühling – von Luna-Jolie

Eines Morgens ist der Frühling da.

Oma riecht den Frühling, weil die Blumen duften.

Papa sieht den Frühling, weil die Schmetterlinge fliegen.

Mama fühlt den Frühling, weil die Sonne scheint.

Meine Schwester schmeckt den Frühling am Eis.

 

Frühling – von Elias

Eines Morgens ist der Frühling da.

Lucas riecht den Frühling in der Luft.

Papa sieht den Frühling im Garten.

Mama hört den Frühling. Vögel singen auf dem Dach.

Opa fühlt den Frühling an den Blumen.

Oma schmeckt den Frühling. Sie isst ein Eis.

 

Frühling – von Alya

Eines Morgens ist der Frühling da.

Mama riecht die Blumen.

Papa sieht die Sonne.

Mama hört die Vögelchen.

Papa fühlt die warme Sonne.

Mama schmeckt das Eis.

 

Als wir schließlich mit Frau Hein am letzten Schultag die Osterkörbchen suchten, mussten wir genau hinschauen…und geschmeckt hat der Inhalt der Körbchen auch sehr lecker!



Bau von Nistkästen mit dem Mönchberger Förster.

Nistkästen helfen unseren Vögeln im Wald einen geeigneten Brutplatz zu finden. Natürlich wollten die Schüler der 4. Klassen dem Förster dabei helfen möglichst viele solcher Kästen zu bauen.

Herr Karl, der Förster von Mönchberg, besorgte für jeden Schüler einen Bausatz für einen Nistkasten. Darin waren alle nötigen Materialen vorgefertigt und gut vorbereitet enthalten, sogar der Holzhammer wurde mitgeliefert.

Nach einer kurzen Vorstellung und Einweisung durfte sich jedes Kind in eine nummerierte Liste eintragen, damit Herr Karl danach auch nachvollziehen kann welcher Schüler welchen Nistkasten gebaut hat. Denn das Projekt soll noch weitergehen.

Mit Eifer und Sorgfalt wurden die Dübel angeleimt und in die passenden Löcher gehämmert. Die Wände aufgesteckt, die natürlich vorher mit Leim bestrichen wurden. Zum Schluss musste nur noch das Dach befestigt werden. Im Nu waren durch die fachkundige Anleitung und Hilfe von Herrn Karl, Frau Hein und den Praktikanten Simon Heinrich und Richy Zweigler Nistkästen fertig. Mit einem Brennkolben durfte jeder Schüler und jede Schülerin die vergebene Nummer und den eigenen Namen einbrennen. Herr Karl tackerte anschließend noch ein Stück Dachpappe auf das Dach, damit der Nistkasten auch lange Wind und Wetter standhält.

Stolz waren die Kinder auf ihr Werk und bedankten sich bei Herrn Karl für die tolle Idee die mit dem Bau noch nicht abgeschlossen ist, sondern noch weitergeführt wird.