Fragen zum Interview mit Herr Christof Körbel, Brandmeister bei der Flughafenfeuerwehr Frankfurt,    

am Donnerstag, 11. 1. 18

Fragen zur Person:

  1. Wie sind Sie zu diesem Beruf gekommen? (Milan)

Antwort: Ich war schon früh bei der Freiwilligen Feuerwehr und wollte dann mein Hobby zum Beruf machen.

  1. Wollten Sie schon immer Feuerwehrmann werden? (Marco)

 Antwort: Nein, zuerst wollte ich KFZ-Mechaniker werden, weil meine Eltern ein Autohaus haben, und wurde es auch.

  1. Warum haben Sie diesen Beruf gewählt? (Yannick)

Antwort: Weil man in diesem Beruf helfen kann, weil dieser Beruf sehr abwechslungsreich ist und gut bezahlt wird.

  1. Wie viele Jahre arbeiten Sie schon in diesem Beruf? (Erik A.)

Antwort: Seit April 2012, also ungefähr 6 Jahre

  1. Erinnern Sie sich noch an Ihren allerersten Einsatz? Wenn ja, was war das? (Antonia)

Antwort: Ich musste mit meinen Kollegen einen Stacheldrahtzaun aufstellen, der umgefallen war.

  1. Ist der Beruf schwer? (Phil)

Antwort: Ja, man muss fit sein, viel Sport machen und erlebt schwierige Situationen.

  1. Was finden Sie an Ihrem Beruf toll? (Mia)

Antwort: Er ist abwechslungsreich und man arbeitet in einem Team. Die 24stündige Arbeitszeit wechselt mit einer 24stündigen Freizeit.

  1. Haben Sie manchmal bei Einsätzen Angst? (Collin)

Antwort: Meistens ist der Rettungsdienst schon vor uns da. Wir Feuerwehrleute sprechen weniger von der Angst, sondern von dem Respekt, den wir vor der Situation haben.

  1. Ist Ihnen bei einem Einsatz schon mal etwas passiert? (Anastasija)

Antwort: Nein, zum Glück noch nicht.

  1. Was war für Sie die schwerste Rettung? (Kaloyan)

Antwort: Die Rettung von einem Kleinkind ist für mich die schwerste.

  1. Haben Sie auch schon Tiere retten müssen? (Erik H.)

Antwort: Ein Zebra, giftige Spinnen, Fische, einmal 1007 Babypythons, die aus einem Behälter entwichen waren und die wir dann einsammeln mussten.

  1. Haben Sie schon Menschen das Leben gerettet? (Nils)

Antwort: Ja.

Fragen zum Beruf:

  1. Wie lange dauert die Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann? (Greta)

Antwort: Es gibt zwei Wege. Der 1. Weg, den ich ging, war erst eine Ausbildung zu machen, also wie ich z. B. KFZ-Mechaniker, und danach eine 18monatige Ausbildung zum Berufsfeuerwehrmann. Der 2. Weg ist eine dreieinhalbjährige Ausbildung vor Ort.

  1. Welchen Schulabschluss braucht man dafür? (Alessandro)

Antwort: Man kann sich mit jedem Schulabschluss bewerben. Ich hatte den Quali, hätte aber lieber einen höheren Schulabschluss gehabt, denn z. B. bessere Englischkenntnisse hätten die Ausbildung leichter gemacht.

  1. Wie viele Einsätze haben Sie durchschnittlich am Tag? (Malik)

Antwort: 20 bis 25 Einsätze

  1. Was machen Sie am Flughafen, wenn es nicht brennt? (Ariana)

Antwort: Fortbildungen, Ausbildungen, Übungen, Reinigungsarbeiten und jeden Dienstag Sport.

  1. Welche Art von Bränden hat es schon am Flughafen Frankfurt gegeben? (Matilda)

Antwort: Jede Art von Bränden: Papierkorbbrand, LKW-Brand, Autobrand, Bürobrand .....

  1. Was machen Sie, wenn ein Mensch im Feuer schon verbrannt ist? (Rosalie)

Antwort: Das ist schwer zu erkennen. Auf jeden Fall suchen wir erst nach weiteren  Personen.

Frage  zur Kinder- und Jugendfeuerwehr:

  1. Wie alt muss man sein, um bei der Kinder- und Jugendfeuerwehr mitmachen zu dürfen? (Joude)

Antwort: 8 Jahre für die Kinderfeuerwehr und 12 Jahre für die Jugendfeuerwehr

 

Die Klasse 3a mit ihrer Klassenlehrerin Frau Mohr dankt Herrn Körbel für den Besuch und das Interview.

Mönchberg, 21. Januar 2018

 

 

Unterrichtsgang zur Mönchberger Feuerwehr

Am 20. 12. 2017 ging unsere Klasse 3a zum Feuerwehrhaus in Mönchberg. Frau Pilger, die Mutter von Marco, Herr Stauder, der Vater von Anastasija, und Herr Mainusch, der Leihopa von Phil, begleiteten uns. Dort erwarteten uns Herr Christof Körbel, der Kommandant, und Herr Bernd Wetzel, der Gerätewart und Atemschutzgeräteträger. Als Erstes zeigten sie uns die Feuerwehrautos im Freien. Dann gingen wir ins Feuerwehrhaus hinein, wo uns die beiden die weiteren Autos und Geräte erklärten und unsere Fragen beantworteten. An Beispielen von Einsätzen der Mönchberger Feuerwehr klärten sie uns auf, was Feuerwehrmänner machen und wie der Einsatzleiter am Einsatzort die Aufgaben an seine Kollegen verteilt. Herr Wetzel zeigte uns, wie er mit der großen Schere ein schweres Aluminiumstück im Nu  zerschneiden kann. Danach legte er seine ganze Ausrüstung mit der Atemschutzmaske an, mit der er in ein Gebäude hineingehen kann. Dazu berichtete Herr Körbel, wie schwer nun Herr Wetzel sei, wieviel Atemluft in die Flasche gehe, wie lange er damit im Gebäude bleiben könne und wie er über einen Funk mit den Feuerwehrmännern draußen in Verbindung stehe. Die Personen der Freiwilligen Feuerwehr Mönchberg tun ihre Arbeit ehrenamtlich. Herr Körbel möchte gerne im nächsten Jahr eine Kinder- und Jugendfeuerwehr aufbauen.                                 

Dieser Unterrichtsgang machte uns Spaß und alle waren sich einig, Herrn Körbel, der Brandmeister bei der Flughafenfeuerwehr Frankfurt ist, zu einem Interview in unsere Klasse einzuladen.

(von Yannick Henninger, Alessandro Trigatti, Erik Angler, Frau Mohr)

Bei der Feuerwehr in Röllbach

Wir, die Klassse 3b der Grundschule Mönchberg, Frau Bräutigam und Frau Staab, haben am Freitag, den 15.12.2017, die Röllbacher Feuerwehr besucht.

Nach unserer kurzen Busfahrt wurden wir im Feuerwehrhaus vom Feuerwehrleiter Herr Hintersehr und seinen drei Kollegen freundlich begrüßt.

Anschließend gingen wir in den Versammlungsraum. Dort haben wir besprochen,  wie man die Feuerwehr richtig verständigt und wie man einen Brand löscht. Außerdem  durften wir viele Fragen stellen.  

Die Feuerwehrleute zeigten uns auch ihre schwere Ausrüstung und wir erfuhren, dass sie sich während der Fahrt im Feuerwehrauto umziehen müssen.

Während einer kurzen Vesperpause schauten wir uns  noch einen Film über die Jugendfeuerwehr an.

Danach gingen wir nach unten, wo uns unsere Lehrerin in zwei Gruppen einteilte.

Nun durften wir uns die restlichen Ausrüstungsgegenstände anschauen und alle einmal in die Feuerwehrautos einsteigen.

Zum Schluss erklärten uns die Feuerwehrleute, wie Personen aus brennenden Räumen gerettet werden. Damit wir es uns besser vorstellen konnten, durften wir selbst in einen Raum gehen, der voller Nebel war, um dort mit Hilfe einer Wärmebildkamera nach jemandem zu suchen. Das war sehr beeindruckend.

Wir danken der Röllbacher Feuerwehr vielmals für diesen interessanten Vormittag.

 

                                                           Die Klasse 3b der Grundschule in Mönchberg

Frühling in der Klasse 1a

In den letzten Wochen vor Ostern haben wir uns in Deutsch und HSU mit dem Thema Frühling beschäftigt. Wir lernten z.B. die Frühblüher kennen und von Christine Nöstlinger lasen wir den Text „Frühling“. Den Frühling kann man momentan mit allen Sinnen erfahren!

Hier einige unserer eigenen Texte in Anlehnung an Frau Nöstlinger:

Frühling -  von Medina

Eines Morgens ist der Frühling da.

Die Mama riecht den Frühling, weil sie Blumen bekommt.

Der Papa sieht den Frühling, weil die Vögel neben ihm auf dem Fensterbrett sitzen und Körner essen.

Der Opa hört ihn, weil die Vögel zwitschern.

Oma und ich fühlen den Frühling an den warmen Sonnenstrahlen.

Mir schmeckt ein Eis.

 

Frühling – von Lilly

Eines Morgens ist der Frühling da.

Mein Papa riecht den Frühling. Er riecht die frische Natur.

Ich sehe den Frühling an den Tulpen und anderen Blumen.

Mein Bruder Alexander hört den Frühling, weil die Rasenmäher mähen.

Meine Mama fühlt den Frühling, weil die Sonne auf ihr Gesicht scheint.

Ich schmecke den Frühling, weil ich Eis esse.

  

Frühling – von Lenn

Eines Morgens ist der Frühling da.

Pit riecht im Frühling die warme Luft.

Papa sieht einen Schmetterling.

Oma hört den Frühling. Die Vögel zwitschern.

Opa fühlt den Frühling. Die Sonne strahlt.

Mama schmeckt den Frühling. Sie isst ein Eis.

 

Frühling – von Milena

Eines Morgens ist der Frühling da.

Oma riecht den Frühling an dem schönen Frühlingsduft.

Mama sieht den Frühling an den Blumen.

Papa hört den Frühling. Die Bienen summen.

Opa fühlt den Frühling an der Sonne.

Milena schmeckt ein Osterei mit bunten Tupfen.

 

Frühling – von Luna-Jolie

Eines Morgens ist der Frühling da.

Oma riecht den Frühling, weil die Blumen duften.

Papa sieht den Frühling, weil die Schmetterlinge fliegen.

Mama fühlt den Frühling, weil die Sonne scheint.

Meine Schwester schmeckt den Frühling am Eis.

 

Frühling – von Elias

Eines Morgens ist der Frühling da.

Lucas riecht den Frühling in der Luft.

Papa sieht den Frühling im Garten.

Mama hört den Frühling. Vögel singen auf dem Dach.

Opa fühlt den Frühling an den Blumen.

Oma schmeckt den Frühling. Sie isst ein Eis.

 

Frühling – von Alya

Eines Morgens ist der Frühling da.

Mama riecht die Blumen.

Papa sieht die Sonne.

Mama hört die Vögelchen.

Papa fühlt die warme Sonne.

Mama schmeckt das Eis.

 

Als wir schließlich mit Frau Hein am letzten Schultag die Osterkörbchen suchten, mussten wir genau hinschauen…und geschmeckt hat der Inhalt der Körbchen auch sehr lecker!



Bau von Nistkästen mit dem Mönchberger Förster.

Nistkästen helfen unseren Vögeln im Wald einen geeigneten Brutplatz zu finden. Natürlich wollten die Schüler der 4. Klassen dem Förster dabei helfen möglichst viele solcher Kästen zu bauen.

Herr Karl, der Förster von Mönchberg, besorgte für jeden Schüler einen Bausatz für einen Nistkasten. Darin waren alle nötigen Materialen vorgefertigt und gut vorbereitet enthalten, sogar der Holzhammer wurde mitgeliefert.

Nach einer kurzen Vorstellung und Einweisung durfte sich jedes Kind in eine nummerierte Liste eintragen, damit Herr Karl danach auch nachvollziehen kann welcher Schüler welchen Nistkasten gebaut hat. Denn das Projekt soll noch weitergehen.

Mit Eifer und Sorgfalt wurden die Dübel angeleimt und in die passenden Löcher gehämmert. Die Wände aufgesteckt, die natürlich vorher mit Leim bestrichen wurden. Zum Schluss musste nur noch das Dach befestigt werden. Im Nu waren durch die fachkundige Anleitung und Hilfe von Herrn Karl, Frau Hein und den Praktikanten Simon Heinrich und Richy Zweigler Nistkästen fertig. Mit einem Brennkolben durfte jeder Schüler und jede Schülerin die vergebene Nummer und den eigenen Namen einbrennen. Herr Karl tackerte anschließend noch ein Stück Dachpappe auf das Dach, damit der Nistkasten auch lange Wind und Wetter standhält.

Stolz waren die Kinder auf ihr Werk und bedankten sich bei Herrn Karl für die tolle Idee die mit dem Bau noch nicht abgeschlossen ist, sondern noch weitergeführt wird.

 

Mit Händen und Ohren sehen

Besuch von Margit Giegerich, einer fast blinden Frau, in der 3a und 3b der Grundschule Mönchberg

Es klopft an der Klassenzimmertür, doch vor lauter Aufregung hören wir es gar nicht.  Frau Giegerich tritt in Begleitung ihrer Tochter, Frau Pilger, ein und begrüßt uns alle fröhlich. Vor lauter Staunen vergessen wir fast zu grüßen, denn sie macht keinen unsicheren Eindruck und lächelt bei allem, was sie zu uns sagt. So haben sich wahrscheinlich manche von uns eine fast blinde Frau nicht vorgestellt.

Schnell werden Materialien am Tisch ausgebreitet, die für Frau Giegerich in ihrem Alltag ohne Augenlicht eine Hilfe sind: eine sprechende Uhr und Personenwaage, ein Metermaß und ein Kartenspiel mit speziellen Markierungen. Das Mensch-ärgere-dich-nicht-Spielebrett fasziniert uns besonders. Wie kann man alle Geldmünzen einzig und allein an ihrem Rand ertasten? All das dürfen die Schüler selbst mit geschlossenen Augen ausprobieren. Die Hände sind jetzt unsere Augen, doch es fällt schwer, nicht zu blinzeln.

Dann erzählt uns Frau Giegerich von früheren Berufen von Blinden. Als Bürstenmacher, Masseur oder Physiotherapeut, als Telefonist oder Computerarbeiter zeigten sie Geschick. Auch blinde Musiker sind uns bekannt.

Heutzutage kann man mithilfe einer App eine Stimme dazu schalten, sei es am Computer oder am Handy, sodass die Blindenschrift nur noch selten zum Einsatz kommt. Blindenschrift zu lesen ist eine mühsame Angelegenheit. Denn die sechs Punkte, wie bei einem Spielwürfel, werden immer wieder unterschiedlich angeordnet und ergeben die Blinden-Braille-Schrift. Wir versuchen die Beschriftung der Gewürzbox von Frau Giegerich zu lesen, natürlich in Blindenschrift, den Titel eines Buches und den Spruch ihrer Frühstückstasse: Man sieht nur mit dem Herzen gut!!!!

Wir ahnen, wieviel Herz sich Frau Giegerich täglich fassen muss, um ihren Alltag immer wieder von neuem anzugehen, geduldig zu sein mit sich und mit all den Mitmenschen, die ihr beim Einkaufen in Obernburg über den Weg laufen, im wahrsten Sinne des Wortes. Fröhlich beantwortet sie alle Fragen von uns zum Thema Kochen, Kleidung und Duschen. Ordnung halten ist ein ganz wichtiger Faktor, damit sie sich besser daheim zurechtfindet. Sonst kann es passieren, dass  sie anstelle von gelben Rüben Blaubeeren aus der Kühltruhe holt. Lachend berichtet sie uns von so manchem Missgeschick.

Ihre Fröhlichkeit steckt uns an, als wir mit ihrem Blindenstock Gehversuche unternehmen dürfen - natürlich mit Augenbinde. Viele kleine Schritte und langsames Laufen bringen uns sicher durch die Gegend.

„Wie gut, dass ich sehen kann“, meint eine Schülerin bewegt. Zum Dank darf Frau Giegerich ein Duschmittel auswählen. Ihr Geruchssinn lässt sie nach dem Zitronenduft greifen. Unser Dankeschön haben wir in Blindenschrift aufgeschrieben:

DANKE FÜR IHRE ZEIT UND DIE INTERESSANTEN INFORMATIONEN.