Grundschule Mönchberg 

-Schulprofil Inklusion-

Die Schule Mönchberg ist eine Grundschule, die von den Schülern und Schülerinnen aus den Gemeinden Mönchberg mit Ortsteil Schmachtenberg und Röllbach von der ersten bis zur vierten Jahrgangsstufe besucht wird.

Im Hauptgebäude in Mönchberg werden 6 Klassen unterrichtet. Es beherbergt neben den Klassenzimmern die Schulverwaltung, die Fachräume (Werken, Handarbeit, Turnhalle) und die Räumlichkeiten für die Mittagsbetreuung. Für die Pausen stehen großzügige Rasen- und Spielflächen mit Klettergerüst, Lauf- und Ruhezonen zur Verfügung.

In der Außenstelle in Röllbach sind 2 weitere Klassen untergebracht.

Die Schule ist gut mit aktuellen Lehr- und Lernmitteln, sowie mit modernster Computertechnik in allen Klassen ausgestattet. Von der 1. Klasse an wird das Lernen am Computer in den Unterricht mit einbezogen. In den 3. und 4. Klassen findet regelmäßiger Schwimmunterricht im Hallenschwimmbad Wörth statt.

Auf musische Bildung wird an der Schule großen Wert gelegt. Theaterbesuche, Workshops mit Künstlern, Führungen durch Kunstausstellungen etc. ergänzen das unterrichtliche Pflichtangebot. Eine Bläserklasse, die von den Musikvereinen Mönchberg und Röllbach unterstützt wird, bietet den Schülern die Möglichkeit ein Instrument  bei qualifizierten Musiklehrerinnen-  und Lehrern zu erlernen und bei ausgewählten Auftritten ihr Können in der Gruppe zu Gehör  zu bringen.

Die Volksschule Mönchberg bietet für ihre Schüler und Schülerinnen eine erweiterte Mittagsbetreuung bis 15.30 Uhr an, so dass die Betreuung von Kindern bis in den Nachmittag hinein gewährleistet ist. Darüber hinaus können mit fachkundiger Unterstützung in dieser Zeit auch die Hausaufgaben angefertigt werden.

Um frühzeitig eventuell auftauchender Probleme entgegen zu wirken, helfen eine Schulsozialarbeiterin und Sonderschullehrer den Schülerinnen und Schülern und ihren Eltern.

Seit September 2012 ist die Grundschule Mönchberg „Schule mit dem Profil Inklusion“.

 

 

Raufen nach Regeln

 Die Kinder der Klasse 3a stehen in einer Reihe an der Trunhallenwand. „Ich brauche gleich deine Hilfe“, sagt unser Coach Lukas Fecher ruhig. 20 Finger schnellen nach oben. Die Kinder tragen routiniert Matten in die Mitte und schieben sie zusammen. „Das ist unsere Arena“, erklärt Lukas. Erwartungsvolles Raunen geht durch die Reihen der Schülerinnen und Schüler.

Wir befinden uns am Ende des Projekts „Raufen nach Regeln“. In der Woche vom 08.11. bis 12.11.2021 nahmen die Kinder der 3. Jahrgangsstufe an diesem Projekt teil – mit großem Erfolg.

Mit Vertrauensübungen fing es an, gefolgt vom Einüben des Stoppzeichens. Die Kinder lernten, wie sie ihrem Gegenüber durch ein lautes „Stopp“ und ein Handzeichen signalisieren können, dass er stehenbleiben soll. Dieses Signal bildete die Grundlage für alle weiteren Übungen.

Nachdem die Grundlagen vorhanden waren, ging es an die ersten körperlichen Übungen. Die Kinder versuchten Knie und Füße ihrer Mitschüler im Laufen zu berühren, ihren Partner aus dem Gleichgewicht zu bringen, über eine Linie zu schieben und im Armdrücken zu besiegen.

In der Mitte der Woche waren die Kinder soweit, erste Raufübungen auf der Matte auszuführen. Mit Großer Begeisterung kippten sie schlafende Kühe um, drehten Schildkröten um und rauften mit Pinguinen – all das, während sie die Grenzen ihres Partners beachteten und sich jederzeit fair an die Regeln hielten. Am Ende der Wochen standen sich die Kinder Eins zu Eins in der „Arena“ gegenüber. Ihr Ziel: Den Partner auf den Boden bringen. Mit Selbstbewusstsein und einer erstaunlichen Professionalität kamen die Schülerinnen und Schüler dieser Aufgabe mit Begeisterung nach.

Trotz der teilweise intensiven Raufereien verletzte sich niemand und es gab keinen Streit, obwohl es bei den Spielen natürlich einen Gewinner und einen Verlierer gab. Dies war den klaren Ritualen und der Wertschätzung des Coaches geschuldet. Vor und nach jeder Runde klatschten sich die Partner ab und stellten sicher, dass beide bereit waren, bevor sie die Übung starteten. Nach einer Rauferei folgte stets die Siegerehrung, bei der beide Kinder ihre Hände gemeinsam in die Luft streckten. Wenn es im ersten Moment bei den „Verlierern“ manchmal auch Enttäuschung gab oder bei den „Gewinnern“ Übermut, so war doch alles nach der Siegerehrung und dem Abklatschen vergessen.

Wir haben während des Projekts viel über uns selbst, aber auch über unsere Klassenkammeraden gelernt. „Ich war überrascht, wie stark ich sein kann“, sagte ein Mädchen am Ende der ersten Raufübungen. „Ich habe gelernt, meine Kraft zu kontrollieren“, fasste eine weitere Schülerin ihre Erfahrungen der Woche zusammen. Auch eine wichtige Erkenntnis, die von vielen Schülerinnen und Schülern genannt wurde: „Ich habe gelernt, dass verlieren nicht schlimm ist“ und „Ich habe gelernt, dass es nur um den Spaß geht.“

Auch nach dem Projekt werden uns die Anreize und die intensiven Erfahrungen begleiten und ein Bestandteil in unserem Schulalltag bleiben.

Wandertag der Klasse 2a

Am Donnerstag, den 23.09.2021 brach die Klasse 2a zu einem herbstlichen Wandertag auf.                          

Unsere Elternbeiratsvorsitzende, Claudia Kafurke (danke an dieser Stelle, dass du dir Zeit für uns genommen hast!), führte uns durch das Aubachtal zur Schutzhütte. Von dort ging es nach einer ausgiebigen Rast - vorbei an der Geflügelzuchtanlage - zur Schule zurück. War es morgens noch empfindlich kühl, so strahlte gegen Mittag eine warme Herbstsonne vom Himmel. Das letzte Wegstück fiel entsprechend schwer, ging es doch bergauf und viele waren müde vom Laufen, Spielen und Naturmaterialien sammeln. Aus diesen Materialien baute jedes Kind – entweder alleine oder mit Partner – ein kleines Kunstwerk.

Unsere Praktikantin Sandra hatte die schwierige Aufgabe, die erschöpften Wanderer zu motivieren, den Anschluss nicht zu verlieren 😊. Herzlichen Dank auch an dich für deine Geduld!

 

   

 

 

  

 

 

 

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