Besuch der Greifvogelauffangstation in Klingenberg

Eigentlich sollte an unserem Wandertag in diesem Jahr auch der Weg das Ziel sein. Geplant war eine Tour durch die Klingenberger Salamanderschlucht mit einem anschließenden Besuch der Greifvogelauffangstation am oberen Ende des Pfades. Leider machte uns der Regen an den Tagen zuvor einen Strich durch die Rechnung. Da es zu gefährlich gewesen wäre, den Weg bei Nässe zu passieren, entschieden wir uns dazu, einen kleinen Umweg an der Clingenburg vorbei durch den Wald zu laufen. Nach einer kurzen Rast am Ende des Weges, nahm uns Herr Mendel zusammen mit seinem Hund und seinem Vogel in Empfang. Er erzählte uns an verschiedenen Stationen spannende Details über das Aussehen und die Lebensweise der heimischen Greifvogelarten. Es war sehr interessant und wir haben viel Neues gelernt. Wir können jetzt Grifftöter und Bisstöter unterscheiden und wir haben erfahren, dass die Eule ganz weiche Federn hat, damit Reibungsgeräusche vermieden werden, wenn sie in der Nacht jagt.

   

Auf dem Rückweg genossen wir noch einmal die Aussicht von oben auf Klingenberg und schossen ein paar schöne Gruppenfotos vor der Kulisse der Clingenburg. Anschließend fuhren wir mit dem Bus wieder zurück nach Mönchberg. Der Tag sorgte für viele schöne Erinnerungen bei uns. 

                                   Klasse 4a/4b

Zu Gast im Rathaus

Im Oktober unternahmen wir, die Klasse 4a, im Rahmen des HSU-Themas „Gemeinde“ einen Unterrichtsgang ins Mönchberger Rathaus. Der Bürgermeister, Herr Zöller, führte uns persönlich von Raum zu Raum. Er stellte uns seine Mitarbeiter vor, die uns viele Fragen zu ihren Aufgaben und Ämtern beantworten konnten. Während unseres Rundgangs trafen wir dann durch Zufall auch noch auf den Bürgermeister von Röllbach, Herrn Schwing, der ebenfalls gerade einen Termin im Rathaus hatte.

   

 Im Anschluss besichtigten wir das Museum. Im Trausaal stärkten wir uns mit spendierten Getränken und Gebäck und gingen schließlich zum letzten Teil unseres Unterrichtsgangs über – einem Interview mit dem Bürgermeister. Geduldig beantwortete er uns alle Fragen, bevor wir uns nach insgesamt etwas zwei Stunden wieder von ihm verabschiedeten.

                                                                                              Klasse 4a

Vorlesetag 2021

Am Vorlesetag im November 2021 durften wir Mönchbergs Bürgermeister, Herrn Thomas Zöller, bei uns im Klassenzimmer der Klasse 4a begrüßen.

Er brachte uns das Gemeindemaskottchen der Verwaltungsgemeinschaft Röllbach-Mönchberg mit  –  einen selbstgenähten „Worzelkopp“ mit „Gesetzbuch“ in der Hand, der auf die Ortsnecknamen der beiden Dörfer verweist. Mittels demokratischer Abstimmung  versuchten wir zunächst einen Namen für unseren neuen Freund zu finden. „Wurzi“ war unser Favorit.

   

 

Nach dieser kurzen Einführung begann Herr Zöller uns von „Lenni und Luis“ vorzulesen. Das ist ein wirklich lustiges Buch, welches ihm von der örtlichen Gemeindebücherei empfohlen wurde. Vielen Dank, Herr Zöller, für den tollen Literaturtipp und die abwechslungsreiche Vorlesestunde, bei der alle Schüler auch noch zusätzlich etwas über Röllbach und Mönchberg  erfahren konnten.

Gemeinderatssitzung mit der Klasse 4b

Am 13.10.21 machte die Klasse 4b sich auf zu ihrer allerersten Gemeinderatssitzung im Röllbacher Rathaus. Bürgermeister Michael Schwing begrüßte die Klasse und nahm sie gleich mit in den Sitzungssaal. Im Rahmen des Heimat- und Sachunterrichts wurden in den ersten Wochen des Schuljahres die Themen „Demokratie“ und „Gemeinde“ behandelt. Die Schülerinnen und Schüler der 4b wollten sich im Rathaus versichern, ob die gelernten Unterrichtsinhalte auch mit der Realität übereinstimmten. Und das taten sie! Bei einem Bilderquiz und einem Kreuzworträtsel konnten die Schülerinnen und Schüler ihr Wissen unter Beweis stellen. Sie lösten beide Aufgaben mit Bravour! Ebenso wurden nochmals die Grundsätze einer demokratischen Wahl wiederholt bevor die Klasse 4b ihren eigenen Spaßbeauftragten wählen durfte. Zu guter Letzt gab es wie bei jeder ordentlichen Gemeinderatssitzung auch für die Schülerinnen und Schüler ein Sitzungsgeld in Form von goldenen Schokoladenmünzen. Die hatte sich die 4b auch redlich verdient! Ein herzliches Dankeschön an Herrn Schwing und sein Team für die spaßige Sitzung im Röllbacher Rathaus!

Raufen nach Regeln

 Die Kinder der Klasse 3a stehen in einer Reihe an der Trunhallenwand. „Ich brauche gleich deine Hilfe“, sagt unser Coach Lukas Fecher ruhig. 20 Finger schnellen nach oben. Die Kinder tragen routiniert Matten in die Mitte und schieben sie zusammen. „Das ist unsere Arena“, erklärt Lukas. Erwartungsvolles Raunen geht durch die Reihen der Schülerinnen und Schüler.

Wir befinden uns am Ende des Projekts „Raufen nach Regeln“. In der Woche vom 08.11. bis 12.11.2021 nahmen die Kinder der 3. Jahrgangsstufe an diesem Projekt teil – mit großem Erfolg.

Mit Vertrauensübungen fing es an, gefolgt vom Einüben des Stoppzeichens. Die Kinder lernten, wie sie ihrem Gegenüber durch ein lautes „Stopp“ und ein Handzeichen signalisieren können, dass er stehenbleiben soll. Dieses Signal bildete die Grundlage für alle weiteren Übungen.

Nachdem die Grundlagen vorhanden waren, ging es an die ersten körperlichen Übungen. Die Kinder versuchten Knie und Füße ihrer Mitschüler im Laufen zu berühren, ihren Partner aus dem Gleichgewicht zu bringen, über eine Linie zu schieben und im Armdrücken zu besiegen.

In der Mitte der Woche waren die Kinder soweit, erste Raufübungen auf der Matte auszuführen. Mit Großer Begeisterung kippten sie schlafende Kühe um, drehten Schildkröten um und rauften mit Pinguinen – all das, während sie die Grenzen ihres Partners beachteten und sich jederzeit fair an die Regeln hielten. Am Ende der Wochen standen sich die Kinder Eins zu Eins in der „Arena“ gegenüber. Ihr Ziel: Den Partner auf den Boden bringen. Mit Selbstbewusstsein und einer erstaunlichen Professionalität kamen die Schülerinnen und Schüler dieser Aufgabe mit Begeisterung nach.

Trotz der teilweise intensiven Raufereien verletzte sich niemand und es gab keinen Streit, obwohl es bei den Spielen natürlich einen Gewinner und einen Verlierer gab. Dies war den klaren Ritualen und der Wertschätzung des Coaches geschuldet. Vor und nach jeder Runde klatschten sich die Partner ab und stellten sicher, dass beide bereit waren, bevor sie die Übung starteten. Nach einer Rauferei folgte stets die Siegerehrung, bei der beide Kinder ihre Hände gemeinsam in die Luft streckten. Wenn es im ersten Moment bei den „Verlierern“ manchmal auch Enttäuschung gab oder bei den „Gewinnern“ Übermut, so war doch alles nach der Siegerehrung und dem Abklatschen vergessen.

Wir haben während des Projekts viel über uns selbst, aber auch über unsere Klassenkammeraden gelernt. „Ich war überrascht, wie stark ich sein kann“, sagte ein Mädchen am Ende der ersten Raufübungen. „Ich habe gelernt, meine Kraft zu kontrollieren“, fasste eine weitere Schülerin ihre Erfahrungen der Woche zusammen. Auch eine wichtige Erkenntnis, die von vielen Schülerinnen und Schülern genannt wurde: „Ich habe gelernt, dass verlieren nicht schlimm ist“ und „Ich habe gelernt, dass es nur um den Spaß geht.“

Auch nach dem Projekt werden uns die Anreize und die intensiven Erfahrungen begleiten und ein Bestandteil in unserem Schulalltag bleiben.

Wandertag der Klasse 2a

Am Donnerstag, den 23.09.2021 brach die Klasse 2a zu einem herbstlichen Wandertag auf.                          

Unsere Elternbeiratsvorsitzende, Claudia Kafurke (danke an dieser Stelle, dass du dir Zeit für uns genommen hast!), führte uns durch das Aubachtal zur Schutzhütte. Von dort ging es nach einer ausgiebigen Rast - vorbei an der Geflügelzuchtanlage - zur Schule zurück. War es morgens noch empfindlich kühl, so strahlte gegen Mittag eine warme Herbstsonne vom Himmel. Das letzte Wegstück fiel entsprechend schwer, ging es doch bergauf und viele waren müde vom Laufen, Spielen und Naturmaterialien sammeln. Aus diesen Materialien baute jedes Kind – entweder alleine oder mit Partner – ein kleines Kunstwerk.

Unsere Praktikantin Sandra hatte die schwierige Aufgabe, die erschöpften Wanderer zu motivieren, den Anschluss nicht zu verlieren 😊. Herzlichen Dank auch an dich für deine Geduld!

 

   

 

 

  

 

 

 

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