Grundschule Mönchberg

Schulprofil Inklusion – Jugendsozialarbeit – Verlängerte Mittagsbetreuung

 

Die Volksschule Mönchberg ist eine zweizügige Grundschule, die von den Schülern und Schülerinnen aus den Gemeinden Röllbach und Mönchberg (mit Ortsteil Schmachtenberg) von der ersten bis zur vierten Jahrgangstufe besucht wird.

Im Schulhaus Mönchberg werden 6 Klassen, in der Außenstelle Röllbach 2 Klassen unterrichtet.

Das Hauptgebäude des Schulhauses in Mönchberg wurde im Schuljahr 2011/12 grundlegend energetisch saniert und befindet sich technisch auf dem aktuellsten Stand. Die Klassenräume, Treppenhäuser und Flure sind bzgl. der Quadratmeterzahl ausgesprochen großzügig angelegt und in warmen, freundlichen Farben gehalten. Da die Klassenstärken in allen Jahrgangsstufen unter 20 Kindern liegen, steht jedem Kind im Schulhaus genügend Bewegungsfreiraum zur Verfügung. Dies begünstigt unter anderem während der Unterrichtsvormittage spürbar eine lebendige, gleichzeitig aber entspannte und ruhige Atmosphäre im Schulhaus. Für die Pausen stehen uneingezäunte Rasen- und Spielflächen mit Klettergerüst, Lauf- und Ruhezonen zur Verfügung.

Alle Klassenräume sind mit digitalen Whiteboard-Tafeln ausgestattet. In jedem Klassenzimmer befinden sich zudem 4 Computerplätze, die von den Schülerinnen und Schülern für Recherchezwecke, für selbstständige Übungsphasen mit den installierten Lernprogrammen, zur Vorbereitung von Referaten … genutzt werden können.

Im September 2012 wurde der Grundschule Mönchberg vom Bayerischen Kultusministerium  auf Grund ihres eingereichten fundierten Erziehungs- und Unterrichtskonzepts das Schulprofil „Inklusion“ zuerkannt. D. h. alle Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf lernen gemeinsam in einem Klassenverband. Eine sonderpädagogische Fachkraft ist der Schule zugeordnet, um die Lehrkräfte in ihrem Bemühen zu unterstützen, individuelle Einschränkungen zu erkennen und alle Kinder gezielt und kompetent zu fördern.

Unser pädagogischer Grundgedanke ist die ganzheitliche Förderung und Entwicklung der Stärken der Kinder durch eine Lernkultur, die alle Bereiche des Menschen – Verstand, Herz und Seele, Körper – gleichermaßen beachtet und ausbildet.

Bei besonderen Problemen im familiären oder schulischen Umfeld können sowohl die Schülerinnen und Schüler, als auch die Eltern die Dienste der Jugendsozialarbeit an Schulen in Anspruch nehmen. Eine Sozialarbeiterin ist jederzeit telefonisch oder an einem Tag der Woche persönlich in der Schule erreichbar.

Auf musische Bildung wird an der Schule großen Wert gelegt. Theater- und Museumsbesuche, Workshops mit Künstlern, Führungen durch Kunstausstellungen, Teilnahme an Wettbewerben und Sportwettkämpfen etc. ergänzen das unterrichtliche Pflichtangebot. In Kooperation mit den Musikvereinen Mönchberg und Röllbach wird in der Bläserklasse im Einzel- und Ensembleunterricht das Erlernen und gemeinsame Spielen eines Blasinstruments ermöglicht. Darüber hinaus wird Klavierunterricht angeboten. In den dritten und vierten Klassen findet turnusmäßig Schwimmunterricht im Hallenschwimmbad Wörth/Main statt.

Die bestehende Arbeitsgemeinschaft Schulimkerei greift die Imkertradition der Marktgemeinde Mönchberg auf und führt sie fort.

Die Marktgemeinde Mönchberg bietet als Träger für ihre Schüler und Schülerinnen im Schulhaus eine Verlängerte Mittagsbetreuung  (wahlweise bis 14.00 Uhr oder 15.30 Uhr) unter der Leitung einer Sozialpädagogin (FH) an. Hier werden durch fachkundige Mitarbeiterinnen sowohl eine verlässliche Hausaufgabenbetreuung als auch abwechslungsreiche Freizeit- und Sportaktivitäten geboten. Auch hier kommen dem Bewegungsdrang der Kinder zu allen Jahreszeiten die großzügigen Außenanlagen mit Rasenflächen, Klettermöglichkeit und Sportplatz entgegen.

 

 

Berichte der 3a zur Coronazeit

Sarah:

Als Corona kam, wurden die Schulen geschlossen und es gab eine Kontaktbeschränkung. Man durfte fast nur noch zum Einkaufen aus dem Haus und wir wurden über die Internetseite „Mebis“ unterrichtet. Es war ja alles nicht schlecht. Gut war für mich, dass ich eine halbe Stunde später aufstehen konnte. Wenn ich früher aufwachte, schnappte ich mir einfach ein Buch und las. Das habe ich sehr genossen! Manchmal haben meine Freunde und ich telefoniert. Am meisten hatte ich den Kontakt zu Emilia vermisst. Ich fand es aber total toll, dass wir bei dem Gespräch unsere Klassenlehrerin wieder sehen konnten. Es hat mir sehr geholfen, dass Mama mir Stundenpläne gemacht hat. Ich persönlich hatte Angst, dass sich einer aus unserer Familie ansteckt. Außerdem habe ich mir um Marissa sehr Sorgen gemacht. Sie wohnt ja in Italien. Ich glaube, es wird mir sehr schwer fallen, mich daran zu gewöhnen, wieder um 6.45 Uhr aufzustehen und danach nicht zu lesen!

Michael:

Als ich erfahren habe, dass die Schule ausfällt, habe ich mich gefreut. Als ich wusste, dass wir Hausaufgaben machen müssen, war ich ein bisschen enttäuscht. Doch ich und meine Mama haben in der ersten Woche einen Hausaufgabenplan gemacht. Es war schwer erst einmal alles Zuhause zu machen, aber ich habe alles geschafft. Ich durfte erst einmal nicht mit Freunden spielen, aber dafür haben meine Schwester und ich viel gemacht. Nicht in die Schule zu müssen ist ja toll, aber ich habe auch vieles vermisst, z.B. die Pausen, das Fangenspielen, der Sportunterricht und die Bläserklasse. Als Frau Bezold bei uns angerufen hat, habe ich mich gefreut und war überrascht. Ich nehme mir vor, die Ferien zu genießen und ich freue mich riesig auf die Schule. 

Alex:

Ich bin nun seit 10 Wochen daheim. Ich habe viel erlebt und möchte euch davon erzählen. Ich fand schön, dass einer meiner Eltern in der Früh mit mir Zuhause war. Vormittags machten wir dann die Schulaufgaben. Die Aufgaben, die uns Frau Bezold stellte waren manchmal leichter oder schwerer. Ich konnte unsere Lehrerin durch Mebis hören, aber trotzdem vermisste ich sie sehr. Auch der Sportunterricht fehlte mir.Gerne hätte ich nachmittags mit meinen Freunden gespielt, aber leider war das lange Zeit nicht erlaubt. Stattdessen waren wir viel im Garten oder bei Pferden. Dadurch hat sich bei mir eine neue Leidenschaft entwickelt. An Ostern bastelten wir Karten, die wir verschickten und wir malten Ostereier an. Dann kam die Kommunion. Leider konnte man sie nicht feiern. Hoffentlich wird sie bald nachgeholt. Wenn ich an die Zukunft denke, freue ich mich auf die Schule und wünsche uns allen einen guten Start!

Lyes:

In der Coronazeit hat man viele Regeln einhalten müssen, das war ganz doof, z.B. die Maskenpflicht oder das Händewaschen. Deswegen schreibe ich eine Geschichte über Corona und mich. Seit meinem 9. Geburtstag durfte ich nicht mehr in die Schule. Ich musste jeden Tag ganz schön viele Hausaufgaben machen und meine jüngeren Schwestern durften draußen spielen. In den Osterferien habe ich meine Leserolle gemacht, damit ich sie nicht noch zu den Hausaufgaben machen musste. Dadurch hatte ich dann eigentlich keine richtigen Ferien. Was ich doof fand war, dass ich meine Freunde nicht sehen durfte. Zum Einkaufen konnte ich auch nie mit. Es gab aber auch tolle Sachen, z.B. musste ich nicht so früh aufstehen. Das Trampolin und das Klettergerüst ist jetzt auch viel interessanter geworden. Mein Papa hat eine Kletterwand gebaut und wir haben einen tollen Pool bekommen. Ich fand auch schön, dass Mama und Papa mir bei den Hausaufgaben geholfen haben. Das war meine Meinung zu Corona! 

Emilia:

Wir waren Ende Februar im Skiurlaub. Dadurch musste ich schon eine Woche früher Zuhause bleiben. Das fiel mir besonders schwer, da ich wusste, dass meine Mitschüler noch in die Schule gingen. Der Gedanke, dass mein Cousin und meine Cousinen auch Zuhause sind, machte es mir leichter. Die zweite Woche war dann einfacher, da meine Mitschüler auch Zuhause waren. In der ersten und zweiten Woche musste ich mich erst einmal an das Homeschooling gewöhnen. Danach durfte ich die Hausaufgaben auch auf dem iPad machen. Als man sich wieder treffen durfte, habe ich montags die Hausaufgabe mit Tessa gemacht. Seit letzter Woche durften wir für ein pädagogisches Begleitgespräch eine Stunde in die Schule. Dort war besonders schön Frau Bezold endlich wiederzusehen. Ich freue mich schon darauf nach den Pfingstferien endlich wieder in die Schule zu gehen, auch wenn es nur zwei Tage sind!

Schüler:

In der Coronazeit hatte ich viel mehr Zeit. Fußball ist leider ausgefallen. Meine Oma ist Dialysepatientin. Ich hatte sehr viel Angst um sie. Was ich auch sehr blöd fand, dass ich zu meinem besten Freund Marlon keinen Kontakt hatte. Genaus deswegen hatte ich viel mehr Freizeit. Schlagzeug hatte ich über Skype. Im Moment habe ich aber ganz normalen Unterricht. Ich habe mich geschützt, indem ich einen Mundschutz trug. Aber jetzt sind erst einmal Ferien. Da gucke ich Fußball, den 1.FC Nürnberg! 

Lea Sophie:

Am meisten habe ich den Kontakt zu meinen Freunden vermisst.
Ich habe mich am Anfang sehr gefreut, dass kein Unterricht stattfindet. Doch schnell gab es schlechte Laune, denn die Hausaufgaben dauerten viel länger als sonst.
Ich durfte nicht auf den Spielplatz und meine Freunde durfte ich auch nicht besuchen. Es war ja nicht alles schlecht.
Gut war für mich, dass ich mit Mama auf die Arbeit durfte. Dort konnte ich Mamas Arbeit ein bisschen besser kennenlernen.
Um Oma und Opa habe ich mir große Sorgen gemacht, da sie zur Risikogruppe gehören. Ich habe mich und andere geschützt, indem ich einen Mundschutz getragen, meine Hände gewaschen und wenn ich niesen musste, habe ich nicht die Hand, sondern die Armbeuge benutzt. Ich freue mich sehr, dass nach den Pfingstferien ein bisschen der normale Alltag zurückkommt.

Wir sagen DANKE!

Die Kinder der Klasse 2a haben sich bei ihren Eltern sowie Omas und Opas, die während der Zeit des Homeschoolings immer als Ansprechpartner für die Kinder da waren, mit einer Urkunde für die tolle Unterstützung bedankt. Wir Lehrkräfte können uns nur anschließen und uns bei unseren tollen Familien bedanken, die in dieser schwierigen Situation nun schon über viele Wochen hinweg ein sicherer Rückhalt für unsere Schülerinnen und Schüler sind.

Hier einige „Dankes“-Zitate:

Danke, dass…

…du so viel Geduld mit mir hast

…ihr mir immer helft

… du mir hilfst, alles richtig zu machen

…dass du Zeit für mich hattest und freundlich warst

…du mit mir Hausaufgaben machst, Mama

…ihr euch für mich Zeit genommen habt

…du mir bei Schreibschrift geholfen hast

…du mir alles erklärst

…mir hilfst, die Fehler zu verbessern

…du immer so freundlich bist

…du mir hilfst, wenn ich nicht weiterweiß

…du mir alles zum Lernen vorbereitet hast

… du hilfsbereit bist

Und nach Pfingsten sehen wir uns alle in der Schule wieder! Darauf freuen wir uns! Bis dahin: Bleibt gesund!

Liebe Eltern,

was tun, wenn die Aufgaben der Lehrerinnen erfüllt sind? Wir haben im Downloadbereich Tipps des Grundschulverbandes hinterlegt. https://www.vs-moenchberg.de/index.php/downloads/wichtige-informationen-zum-coronavirus#

Weitere Vorschläge folgensmile

Quelle: www.obere-rhoen-evangelisch.de

 

 

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